Wie Ihr sicherlich bemerkt habt gab es seit dem 1. April keinen neuen Artikel mehr hier im Blog. Der Grund: schönes Wetter und eine Party.
Freitag Abend feierte o2, die offiziell schon seit der Übernahme durch die Spanische Telefónica unter „Telefónica o2 Germany“ firmiert die Umbenennung in „Telefónica Germany“ in der Münchner Olympiahalle. An den Markennamen o2 und Alice soll sich aber nichts ändern.
Samstag war schönes Wetter am Starnberger See und Sonntag…nunja: auch. 🙂 Keine Zeit für Blogs. Nur für Bilder:
Im letzten Artikel waren wir zusammen auf dem Eiffelturm und im Louvre, in diesem Artikel werden wir uns vor allem auf und unter den Strassen von Paris bewegen.
Diese Stadt scheint wie gemacht für das Medium Schwarz-Weiss-Fotografie. Vieles sieht alt und stilvoll aus, die Farbinformation in den Bildern stört oft nur.
Sicherlich – Notre Dame sieht sowohl in Farbe als auch s/w ähnlich aus, ein typisches Tourimotiv, hundertausende Male täglich abfotografiert. Würden Photonen von Kameras gestohlen, die Kirche wäre wohl längst nicht mehr dort.
Anders zum Beispiel bei diesem Bild aus der Pariser Metro – die Stimmung kommt deutlicher heraus, wenn man auf Farbe verzichtet.
Musiker in der Pariser Metro
Oder auch ein Schnappschuss einer Strassenszene auf dem Place du Tertre auf dem Montmartre. Sowohl Künstler, Scherenschnittmodell und Zuschauer werden zur Attraktion. Farbe? Völlig überflüssig, finde ich.
Der öffentliche Scherenschnitt
Bei diesem Foto von der Pont Alexandre III gelingt es durch schwarz-weisse Darstellung mit entsättigtem Rotkanal, eine der Säulen am Ende der Brücke besonders hervorzuheben.
Pont Alexandre III
Aber auch linienstarke Technikmotive, wie hier die Brücke vor dem Gare de l’Est oder die Unteransicht des Eiffelturmes, wirken in s/w besser als in Farbe.
Brücke vor dem Gare de l’EstEiffelturm von unten
Soviel zum Thema schwarz-weiss in der Stadt der Fotografie äh – oder sollte ich sagen: Stadt der Smartphones? In Paris hat wirklich JEDER entweder ein iPhone, Android oder Blackberry in der Hosentasche. Und man hört Musik mit grossen Kopfhörern. Überall. An dem ganzen Wochenende sind mir insgesamt nur 5 Menschen (!) mit einem nicht-Smartphone oder ganz ohne Handy aufgefallen. Scheint als wären die Pariser hier schon etwas weiter als wir hier. Ob das besser ist? Ich weis es nicht.
Am Wochenende war ich seit langem mal wieder in der Stadt der Liebe, der „City of Light“, frankreichs Hauptstadt – Paris.
Dabei habe ich allerhand gelernt, kostenloses Physiotraining bekommen und viel gesehen.
Wusstet ihr beispielsweise, dass es ganz oben auf dem Eiffelturm eine Champagnerbar gibt, wo man für ein Glas 10 EUR zahlt und es trotzdem Spass macht das Kicherwasser zu geniessen?
Champagnerbar auf dem Eiffelturm
Bei einer solchen Aussicht ist es nicht weiter verwunderlich, dass einem der Schampus schmeckt und man alle selbstauferlegten Preisgrenzen in der ohnehin völlig bekloppt teuren Stadt einfach mal beiseite schiebt um die Nacht auf sich wirken zu lassen…
Es gibt sooo viel zu sehen in dieser Stadt. Zwei Nächte reichen jedenfalls lange nicht aus. Insgesamt ca 11 Mio Menschen hausen, residieren bzw. leben im Grossraum Paris, davon 2,1 Mio innerhalb der Stadt. Viele der bedeutensten Kunstschätze unserer Zeit befinden sich in pariser Museen und Ausstellungen.
Allen voran der Louvre, das drittgrösste Museum der Welt. Dort hängt z.B. ein Bild namens „La Jaconda“, dass wir im deutschen Sprachraum unter „Mona Lisa“ kennen. Freunde erzählten mir, dass man dort nicht nach „Mona Lisa“ suchen müsse, die sei nicht ausgeschildert.
Doch – das ist sie inzwischen. Es ist ja nicht so, dass Franzosen nicht lernfähig sind oder so. Die Schilder sind quasi zweisprachig. „La Joconde / Mona Lisa —>“ steht auf mehreren Schildern bis man zum richtigen Ort gelangt. Sogar eine eigene Wand hat Mona Lisa bekommen.
Mona Lisa und die Presse
Jedoch: Auch wenn sie täglich von vielen neugierigen Journalisten und Hobbyfotografen belagert wird: Sie gibt keine Interviews. Aber sie folgt jedem der sie ansieht mit ihrem Blick…
Was dieser Artikel in einem Fotografieblog zu suchen hat? Isch weis et nit. Vielleicht, weil alle Bilder in diesem Artikel mit dem Sigma 28/1,8 entstanden sind und Paris eine Stadt voller Fotomotive ist? Vielleicht weil Reiseberichte auch immer wieder Anregungen geben können für etwas andere Fotos?
Ein AF-S 50/1,4 hatte ich übrigens auch dabei – aber ich hätte es eigentlich zu Hause lassen können, denn benutzt habe ich es auf dieser Reise praktisch nicht.