Neues von der Sonyfront gab es heute Abend auf der Präsentationsveranstaltung bei Foto Sauter in München. Ein bisschen Hardware zum angrabbeln (darunter ein leckeres SAL 135/1,8 an einer Playstation Pro – äh: Alpha 77) und ein fotobegeisterter Profiverkäufertrainer als Präsentator, leider kein Insider und keine neuen Infos.

Nur das was als Gerücht eh schon im Netz herumgeistert wurde teils bestätigt, teils nicht. Alles sehr vage. Ansonsten wurden die wichtigsten Bauteile und Funktionen von Alpha 77 und Nex-7 vorgestellt und die Vorteile der SLT Technik in Bezug auf Video erklärt.

Inhaltliche Reaktion meinerseits daher: Eher verhalten. Hatte mir da ehrlich gesagt etwas mehr erwartet. Aber die Veranstaltungsorganisation von Foto Sauter war Top, die Stühle bequem und über gute Zwischenfragen sowie Schnittchen und O-Saft zur richtigen Zeit hab ich mich sehr gefreut.

Wie auf Mobiflip nachzulesen ist hat Nokia eine Handykamera mit 41 Megapixelsensor in sein Nokia 808 PureView eingebaut. Inklusive Zeiss Objektiv.

Awesome! Lovely! Fantastic! WOW! How did they do THAT? Wonderful! Exciting!

…Irgendwie konnte ich mir ein leises Schmunzeln beim schreiben dieses Beitrags nicht verkneifen. *lol*

Beim zweiten Hinsehen hingegen ergibt es schon einen Sinn, den 1/1,2″ Multiformat-Sensor mit 41MP und ein relativ Lichtstarkes f2,4er Weitwinkel in eine Handykamera einzubauen. Vor allem dann, wenn es so intelligent geschieht wie hier beim 808 PureView.

Denn die 41MP werden nicht etwa verwendet um ein 41MP JPEG aufzunehmen sondern um ein 3-8 MP Bild im Handy zu speichern (grössere Auflösungen können aber wohl ebenfalls eingestellt werden). Wenn man ins Bild hineinzoomt, so wird ein etwas kleinerer Ausschnitt des gesamten aufgezeichneten Bildes weggespeichert und nicht wie bei herkömmlichen Sensoren ein heraufskaliertes eigentlich viel kleineres Bild. Bei Dunkelheit können mittels Pixelbinning (also das Zusammenschalten von Pixeln zur Steigerung der Empfindlichkeit) bessere Ergebnisse erzielt werden. Und ansonsten wird aus den 41MP eben ein knackiges 3, 5 oder 8MP Bild errechnet. Video wird mit bis zu 1080p aufgezeichnet.

Hier noch einige weiterführende Links zum Thema:

Joe Bowie
Joe Bowie

Joe Bowie und und sein Defunkt Millenium waren am 21.02.2012 live in München zu Gast. Das erste Mal seit 1995, dass Joe mal wieder in Deutschland aufgetreten ist, wenn ich das richtig gesehen habe.

Dementsprechend voll wars im Jazzclub Unterfahrt, aber ich hatte Glück und ergatterte eine Karte an der Abendkasse für den wahrscheinlich allerallerletzten Sitzplatz des Abends. In zweiter Reihe, direkt vor der Bühne. *jippie!*

Kim Clarke am Bass
Kim Clarke

Ein Bekannter hatte mir zwar schon vor Monaten gesagt, dass “Defunkt” mal wieder in München sein werden, aber eigentlich hätte ich ja im Kölner Karneval sein sollen um alberne Kostüme zu tragen und mehr Reissdörfer zu geniessen, als vom Facharzt normalerweise empfohlen werden. Von daher wars dann doch eher ein spontanes Ereignis – Und was für eins!

Adam Klipple
Adam Klipple

Ein Hammerspektakel! Perfekt zelebrierter Jazzfunk vom Allerfeinsten mit einer Spitzenband und jeder Menge Groove. Adam Klipple an den Keys holte virtuos aus seinen novation, Rhodes und electro3 Kisten Sounds ‘raus, die sonst von ganzen Orchestern nicht so gut erzeugt werden und obwohl Joe Bowie und Kim Clarke jetzt schon über 30 Jahre im Geschäft unterwegs sind waren sie kein bisschen leise und kein bisschen langweilig. Da konnte ich mir die Gelegenheit selbstverständlich nicht entgehen lassen ein paar Fotos zu knipsen. Man hätte mich schon rauswerfen und meine Kameras zerstören müssen, damit ich ohne Bilder nach Hause gehe Was ich für mich mitgenommen habe?

“In case you don’t know where your Funk is: it’s right here in the Ass! And you can summon it up anytime you want!”.

Hier ein paar Bilder vom Abend (mit freundlicher Genehmigung von Joe Bowie):

Tobias Ralph an den Drums bekam von uns den Spitznamen “Duracelldrummer” – Keiner spielt so schnell und so ausdauernd und unfassbar gut wie er! Duracell rein und los gehts! WOW!

Tobias Ralph
Tobias Ralph

Für eine Funkband wie Defunkt war das Setup in einem Jazzclub irgendwie nicht ganz artgerecht – kein Platz zum Tanzen. Aber JEDER hat irgendwann zwischendurch angefangen mitzuwippen! Kein Wunder – you can’t avoid the funk!
THANK YOU, Defunkt!