Screenshot NikonRumors Artikel zur D600Wenn das stimmt, was NikonRumors dort zusammengetragen hat, dann wird es mit der Nikon D600 einen billigen WU-1b WLAN-Adapter geben (ähnlich wie der WU-1a zur D3200).

So wie es im Moment aussieht kann man die Kamera darüber nicht komplett fernsteuern wie mit dem entsprechenden WT-4 Wireless-Adapter, aber immerhin mit Liveview-Bild fernauslösen, so wie bei der D3200.

Noch etwas war zu erfahren: Falls die Quelle im NR-Artikel stimmt, dann soll die Nikon App fürs iPhone schon am 15.09.2012 im Appstore erhältlich sein, das könnte bedeuten, dass wir uns nicht mehr lange gedulden müssen bis die D600 in den Handel kommt.

Der Trend zur drahtlosen Netzwerkanbindung der Digitalfotoapparate geht jedenfalls weiter und die D600 wird immer in meinen Augen immer interessanter…

Übrigens: Wer wissen möchte, wie der WLAN-Adapter mit der D3200 zusammen funktioniert, kann sich dieses Video bei Youtube anschauen.

Kürzlich stolperte ich über einen Blogbeitrag von Ctein im amerikanischen Blog “The Online Photographer” zum Thema (frei übersetzt) “VHS Kassetten digitalisieren”.

Darin beschreibt Ctein wie er seine Filmsammlung bestehend aus privaten Aufnahmen, Spielfilmen und Fernsehserienmitschnitten auf VHS Kassetten digitalisiert hat. Aus Zeit- und Kostengründen entschied er sich für die Digitalisierung mittels VHS-Player und DVD-Rekorder. Jedoch musste er feststellen, dass sein DVD-Recorder per Macrovision-Verfahren kopiergeschützte VHS Kassetten nicht aufnehmen konnte. Das betraf wohl zirka 30 VHS Tapes mit gekauften Filmen. Hier behalf er sich damit, diese 30 Filme einfach über Filesharing-Netze herunterzuladen, anstatt sie selbst  unter Verwendung eines DVD-Rekorders ohne Macrovisionserkennung selbst zu digitalisieren. Einen Grund für Urheberrechtsverletzung sieht er darin nicht, weil er die Filme ja rechtmässig als VHS Kassette erworben hat und sie nun einfach auf seinen neuen Abspielgeräten auch weiterhin ansehen können möchte.

Dieser Blogbeitrag machte mich auf einige Fragen aufmerksam, die ich mir vielleicht in der fernen Zukunft irgendwann einmal selbst Stellen muss, wenn DVDs und DVD Player so antiquiert wie heute Schellackplatten und Grammophone sind. Wie bekomme ich dann meine bei iTunes, Amazon oder anderen Anbietern gekauften, kopiergeschützten Bücher, Filme, Musik-CDs mit ins nächste oder überübernächste technische Zeitalter?

Als ich diese Frage und den Artikel von Ctein heute mit ein paar Freunden andiskutierte tauchten etliche Fragen und unterschiedliche Rechtsauffassungen auf, wie denn soetwas in Deutschland mit der hier üblichen Rechtssprechung aussehen würde. Recht auf Privatkopie einerseits, Formatumwandlung unter (notwendiger?) Umgehung des Kopierschutzes andererseits. Raubkopien unter diesen Umständen plötzlich legal obwohl illegal hergestellt?

Mal angenommen jemand möchte in Deutschland seine kopiergeschützten VHS Kassetten digitalisieren um sie auch zukünftig weiter ansehen zu können. Wie wäre die Rechtslage? Darf der Kopierschutz umgangen werden um eine Formatumwandlung aus zukunftssicherheitsgründen zu ermöglichen? Oder wird man durch modernisierung der Möglichkeit beraubt, den gekauften Film anzusehen?

Und wäre der Download einer illegalen Kopie in Deutschland (und auch in Amerika – Ctein war sich ja keineswegs sicher, dass sein Vorgehen 100% wasserdicht ist) legal, wenn man im Besitz einer entsprechenden Version des Films auf VHS Kassette ist? Oder ist das Diebesgut, dass man unter keinen Umständen besitzen darf?

Und wie wäre die Rechtslage, wenn man z.B. im iTunes Store einen Film herunterlädt und ihn später auf DVD brennt um ihn von dort eines Tages in ein neueres Format umwandeln zu können?

Diesen Gedanken einmal weitergesponnen ergibt sich fast automatisch die Frage: Wenn man sich von irgendeinem illegalen Server eine digitale Version eines Buches herunterlädt, das man bereits in papierform besitzt, ist man dann illegal im Besitz der digitalen Version oder wäre dies rechtens? Und noch weiter gesponnen: Wenn man sich bei Amazon ein eBook herunterlädt und es später auf einem anderen Gerät lesen möchte, kann man dann guten Gewissens den Kopierschutz umgehen um es in ein auf einem anderen Gerät lesbares Format umzuwandeln ohne sich strafbar zu machen?

Über eure Meinungen und Linktipps zu Quellen in denen dieses Thema besprochen wurde würde ich mich sehr freuen.

Ein Kollege meinte ich solle dieses Video mal posten – es geht um das iPhone 4s. Seine Tochter erklärt dabei im “Dingsda”-Stil das Telefon. Es wurde von meinem Kollegen in Zusammenarbeit mit seiner Frau und Tochter in mühsamer Kleinarbeit selbst produziert, und das obwohl keiner von den Dreien bisher Erfahrung mit Videoproduktion hatte.

Normalerweise sind mir solche Anfragen wurscht, aber ich fand das Video einfach so totaaaaal süss. Krieg ich jetzt ein iS?

Seit ich iMovie zum ersten Mal benutzt habe wollte ich eine Software haben, die genauso funktioniert wie iMovie, mir aber mehr Freiheit bei der Bearbeitung lässt. Zum Beispiel eigene Titel zu erstellen, Filter zu schreiben, mehr Einfluss auf die Timeline zu nehmen, insbesondere auch auf die Audiodaten. Auch das farbliche Anpassen von Bildmaterial aus verschiedenen Kameras war auf der Liste, Clips verkürzen oder verlängern, verlustfreies Schneiden, Splitscreen mit mehr als zwei Quellen, eigene Überblendungen basteln… – kurz: ein “iMovie Pro”

Als Ersatz für die Dinge die ich mit iMovie nicht erledigen konnte schaffte ich mir seinerzeit Final Cut Express an…und musste mich erstmal etliche Stunden ins kryptische Userinterface reinpfriemeln. Nichts war da wo ich es erwartete, das importieren von AVCHD-Files in den Apple Intermediate Codec (ProRes gabs erst in der “Pro” Version) war verlustbehaftet und lahm, kurz: nicht wirklich befriedigend. Sicherlich – es gab für alles einen Knopf, Schalter, Tastaturshortcut – aber die Richtigen zu finden frass vor allem am Anfang unendlich viel Zeit.

Für kurze Clips mit geringer Komplexität ging ich meisst doch wieder auf iMovie zurück, weil das Schneiden und der Export in andere Formate einfach flotter von der Hand ging.

So. Und dann kam Final Cut Pro X.

Und mit dem Release ein grosser Aufschrei von Produzenten, Cuttern, Studiobesitzern und Regisseuren die seit Jahren auf eine 64-bit Version von Final Cut gewartet hatten und nun alles andere als Begeistert waren, was Steve Jobs ihnen da jetzt nach langer Wartezeit vorgesetzt hatte.

Das neue Final Cut Pro X sei nichts anderes als ein “iMovie Pro” schimpften sie, denn viele für professionelle Filmleute essentiell wichtige Features waren nicht mehr vorhanden. Als Cutter muss man sich umgewöhnen um mit dem neuen Userinterface zu arbeiten. Die alten mühsam erarbeiteten Prozesse, Plugins, Presets waren grösstenteils auf einen Schlag unbrauchbar, das Zusammenspiel mit externen Anwendungen wie dem beliebten After Effects beispielsweise wurde mangels Exportmöglichkeiten komplett unterbunden. Auch das Arbeiten mit mehreren Monitoren ist nicht vorgesehen. Der Zugriff auf Netzlaufwerke ist im Prinzip nicht Nutzbar, weil eine reconnect Funktion fehlt. Hardwarebescheleunigerkarten und viele Filmformate werden grösstenteils nicht unterstützt. Abstürze und Bugs sind auch zahlreich vorhanden. Die Liste der Ärgernisse für Profis ist so lang, dass man sie dreimal um den Erdball spannen könnte. Und sie haben allesamt von ihrem Standpunkt aus betrachtet vollkommen Recht.

Das Stichwort für mich war in dem ganzen Geschrei das Wort “iMovie Pro”…Hatte Apple es wirklich wahr gemacht und mir “mein” iMovie Pro gebaut?

So kam es, dass ich mir Samstag Abend die Software aus dem AppStore runtergeladen habe, unter der Prämisse nie wieder ein Videoschnittprogramm von Apple zu kaufen, falls sich die 239 EUR diesmal nicht lohnen sollten. Installiert und gestartet.

Und dann das! Wie geil ist das denn? JA! Sie haben es tatsächlich getan! Ein iMovie Pro, simpel zu Bedienen mit genug Features und Einstellmöglichkeiten für ein anspruchsvolles Kleinprojekt, in 64-bit geschrieben und selbst auf meinem ollen MacBook 13″ mit Core2Duo und 4GB RAM noch flüssig bedienbar. AVCHD-Files liessen sich flott importieren, ebenso die h.264 Clips aus meiner Nikon D5100. Sogar die Nikon-RAW-Dateien öffnete Final Cut Pro anstandslos und zügig.

Für jemand der von iMovie kommt ist es eine 5-Minuten Lernkurve und schon gehts rund!

Ich habe “mein” Schnittprogramm für die nächsten Jahre gefunden. *Jippie!*

Einziger Wermutstropfen bisher: Der Export über den Compressor 4 ist furzlahm. Sorry für den Ausdruck, aber ein in 1080p25 / h.264 / MOV aufgezeichnetes 5-Minuten-Testfilmchen ohne Schnitte nur mit Titel und Abspann versehen braucht 6 Stunden über den Kompressor um auf iPad-720p-h.264-MOV runtergerechnet zu werden?! Der olle Compressor scheint immer noch 32-bittig zu arbeiten.

Mit etwas rumprobieren war der schnellste Weg fürs Transcoden, den Film komplett aus Final Cut Pro X ohne Compressor in Originalgrösse als Quicktime Movie zu speichern und diesen Film anschliessend mit dem Compressor zu transcoden. So gings dann in etwa 35 Minuten. Vielleicht gibts dafür aber auch noch bessere/schnellere Software, die das Rendern beschleunigt? Aber vielleicht geht das exportieren auch auf einer flotteren Kiste mit geeigneterer Grafikkarte etwas schneller.

Erstmal bin ich Happy. Genau das richtige für meine Hobbyfilmgeschichten.

Ich hoffe für die Profis jedoch sehr, dass Apple eine Final Cut Pro Studio XXL rausbringt, damit diese auch zufriedengestellt werden – denn andernfalls wird Apple das Profisegment wohl komplett verlieren…

Die Jungs der Produktionsfirma von Conan O’Brien sind jedenfalls ziemlich begeistert;-)

D5100
D5100

Eigentlich ist mein leicht dejustiertes 35/1,2er Voigtländer schuld. Oder genauer, eine Fotowerkstatt in der Landwehrstrasse, die der Meinung war es nicht reparieren zu können, weil es ihrer Meinung nach in Ordnung sei. Kennt jemand eine gute Voigtländer-Werkstatt? Für Tipps wäre ich sehr dankbar.

So passierte es, dass ich ein paar Häuser weiter kurzentschlossen bei Herrn und Frau Dinkel plötzlich mit einer Nikon D5100 in den Händen den Laden verlassen habe.

Wozu? Ganz einfach: Für Video!

Bescheuert? Naja – zugegeben: Vielleicht ein bischen. Ich habe mir die Spezifikation durchgelesen und beschlossen: DIE will ich haben. Die Meckereien und Mosereien von enttäuschten Nikon-D5100-auf-Canon-D60-oder-zurück-zu-Panasonic-GH-irgendwas-Wechslern in diversen Fotoforen hab ich fröhlich beiseite gelassen und erst später gelesen. Im Vertrauen auf die Nikon Ingenieure, die bisher noch fast nie einen wirklich kapitalen Bock geschossen haben. Und siehe da: der grösste Kritikpunkt der Meckerfraktion, dass die Kamera im Videomodus nicht fest auf eine Zeit/Blenden/ISO-Kombination eingestellt werden kann ist unfug. Etwas hakelig ist die Videobedienung schon. Ja. Aber nichts was nicht mit einem Firmwareupdate behoben werden könnte und im Notfall (“g’lernt isch halt g’lernt…”) trotzdem irgendwie geht.

Erst war ich etwas schockiert, dass ich keine Möglichkeit habe Zeit und Blende und ISO im Videomodus fest einzustellen und dachte schon an Umtausch, da mir das Flackern der Belichtungssteuerung nach 10 Clips so dermassen auf die Nerven ging.

Doch dann fand ich irgendwo einen Hinweis wie das Problem gelöst werden kann: Einfach Blende, Zeit und ISO einstellen, Liveview einschalten und die AE-L-Taste drücken. Schon bleibt die Belichtung so wie sie eingestellt ist und verändert sich nicht mehr. Damit das klappt muss man vorher im Menü (Punkt f2) die Option AE-L On/Off (4. Punkt von oben) ausgewählt haben.

Jippie! Problem gelöst. Rosa Wölkchen.

Ausserdem ist die Kleine die ideale Ergänzung zu meinen Grossen und ein vollwertiger Ersatz für mein Micro-Four-Thirds Equipment. Die D5100 ist klein, leicht, hat eine ausgezeichnete Bildqualität die sich hinter der einer D7000 oder Pentax K-5 nicht verstecken muss und – viel wichtiger noch – ein Schwenk/Klappdisplay und einen Videomodus der 1080p FullHD-Video mit 24, 25 oder 30fps aufzeichnet. zwar maximal nur mit 18Mbit/s in h.264 im Quicktime Container und nur bis 4GB oder maximal 20 Minuten, aber mir reicht das für meine Zwecke mehr als aus. I’m not a Pro! Wie praktisch. :)

Noch dazu kann ich sie für Fotos bis ISO3200 ohne nachzudenken benutzen. Selbst die ISO12800 sind im Grenzbereich noch akzeptabel auf einem 20x30cm Print, wenn man das kornartige Rauschen mit in die Bildgestaltung einbezieht.

Achja: Und im Gegensatz zu ihrem Vorgänger hat sich auch so einiges Verbessert: Die D5100 hat eine Stereo-Mikrofonbuchse, HDMI-Ausgang, einen frei programmierbaren Funktionsknopf und last but not least ein Klapp/Schwenkdisplay, dass an der Seite und nicht unten befestigt ist! Dadurch wird stativnutzung in Verbindung mit dem Klappdisplay möglich! Find ich einfach super!

Kurz: Mein mFT-Kram wird veräussert und ich brauche nur noch Objektive für ein DSLR System. Und kann trotzdem mit kleiner und leichter Kamera zum Wandern gehen. Schön.

Braucht noch jemand eine Olympus E-PL1 oder ein Panasonic 14-140 HD in neuwertigem Zustand? Falls ja bitte einfach melden!

Wollt ich nur mal geschrieben haben. Ciao! :)