Olympus E-PL1 und 14er Pancake
Olympus E-PL1 und 14er Pancake

Olympus hat mit der OM-D E-M5 vor einer Weile eine sehr gelungene Kamera vorgelegt. Und ich finde sie – bis auf einige deplatzierte Buttons (Play…) – extrem gelungen. Alle Features drin, hübsches Design, ein Batteriegriff mit dem mir die Kamera richtig gut in der Hand liegt und ein eingebauter EVF. Dazu ein Touch-Klappdisplay und ein rasendschneller AF.

Dank des aktuellen 16MP Sensors, der auch im höheren ISO-Bereich noch eine ausreichend gute Bildqualität liefert (bis auf das weiterhin vorhandene leichte grieseln im blauen Himmel…) könnte ich mir vorstellen nur auf dieses eine System umzusteigen und alle anderen Knipsen zu verkaufen. Klein und leicht ist es ja, dieses mFT. Eine ziemlich vollständige Auswahl an Objektiven, die kaum Wünsche offen lässt gibt es – im gegensatz zum NEX-System – bei mFT schon eine ganze Weile.

Hervorzuheben sind dabei die allesamt ausgezeichneten Festbrennweiten 12/2, 14/2,5, 17/1,8, 20/1,7, 25/1,4, 45/1,8, 60/2,8 und 75/1,8 – nicht zu vergessen das exzellente 45/2,8er Panaleica-Makro. Auch im Zoombereich findet man neben einer irrsinnigen Variation von immergleichen Kit-Zooms auch einige Leckerbissen: Ein ausgezeichnetes 7-14/4, das superkompakte und nicht weniger gute 9-18, am längeren Ende gib es das 45-200 von panasonic sowie das sehr gute 75-300 von olympus, usw.

Problem beim Objektivlineup: Keines der Telezooms ist Lichtstark. Einige werden jetzt einwerfen: “Ja, aber Panasonic hat doch grade erst ein 12-35/2,8 und ein 35-100/2,8 herausgebracht – und 2,8 ist ja wohl Lichtstark!”. Fast. 2,8 an Kleinbild ist recht lichtstark. Um den gleichen Bildeindruck wie mit einem f/2,8er an Kleinbild hinzubekommen müsste man an mFT jedoch ein f/1,4 bauen. Rechnet man mit ‘rein, dass die 2,8er an Kleinbild in der Regel auch erst bei f/4 Randscharf werden so muss es an mFT immer noch mindestens ein f/2 sein. Und genau da gibts halt leider nix für mFT.

Spinnt man die Bildeindrucksargumentation weiter fehlt im Festbrennweitenbereich bei Olympus/Pansonic ein 50/1,4 Äquivalent. Sicher, das Panaleica 25/1,4 ist ein ausgezeichnetes Objektiv und hat im Gegensatz zum 20/1,7er Pancake Charkter. Allerdings entspricht es vom Bildeindruck her einem 50/2,8 an Kleinbild. Das einzige 25er für mFT, dass eine grössere Blendenöffnung hat ist das Voigtländer 25/0,95 – letzteres hat jedoch keinen AF, was es leider für mich unbrauchbar macht, da ich trotz Fokuspeaking bei diesem Öffnungsverhältnis bei Offenblende meist nicht in der Lage bin schnell genug auf den Punkt scharfzustellen.

Auch ein 35/1,4 Äquivalent sucht man vergebens, obwohl das 17/1,8 von Olympus schon ein richtiger Leckerbissen ist. Ebenso sieht es mit meinem Brot- und Buttertele, dem 300/2,8 bzw. 420/4 (300er + TC14) aus: Sowohl ein 150/2 als auch ein 1,5x Telekonverter fehlen im mFT-Lineup leider komplett.

Das heisst nicht, dass man mit mFT keine vernünftigen Fotos machen kann – im Gegenteil! Für vieles reicht das Linsen- und Kameraprogramm völlig aus. Aber als Zweit- oder Drittsystem für spezielle Aufgaben ist es mir einfach zu teuer. Hinzu kommt auch, dass der Wiederverkaufswert der Objektive und Kameras eher schlechter ist als bei anderen Systemen. Was man für mFT mal gekauft hat kriegt man ohne grosse Verluste nicht wieder los wenn man feststellt, dass einem das Oly System doch nicht mehr taugt.

Kurz gesagt: Gäbe es zusätzlich die folgenden zwei offenblendentauglichen Autofokusobjektive, nämlich ein 150/2 und ein 25/0,95 sowie einen 1,5x TC könnte ich sofort auf Olympus umsteigen. “Nice to have” wären auch ein f/1,4er oder f/2er Standardzoom sowie ein 35-100/2 für mFT. Solange das aber nicht der Fall ist werde ich weiter meine DSLRs rumschleppen (müssen).

Sicher – diese Wünsche sind nicht neu und ich habe sie auch schon vor Jahren geäussert als ich die E-P1 kaufte und noch Hoffnung hatte, dass Olympus seine Top-Pro Objektive auf mFT portiert. Klar werden jetzt einige rufen: “Dann adaptier doch die FourThirds TopPro Dinger!” – aber diese Rufer haben vermutlich noch nie einen Action Shot mit dem Setup gemacht – der AF ist praktisch so lahm, dass es so ist als wäre er nicht vorhanden.

Soll mFT eines Tages mal ein vollwertiges Mirrorless System werden, so muss auch der TopPro Bereich bedient werden. Bis jetzt war mFT in der breiten Masse nur Zweitsystem, es wird aber langsam Zeit, dass Olympus / Panasonic erkennen, dass es auch zum Erstsystem werden könnte, sonst macht schon wieder APS-C das Rennen…

Aber die Hoffnung ist das, was bekanntlich zuletzt stirbt. Als alter Pentax Nutzer weis ich natürlich, dass “Warten” dagegen hilft. Manchmal.

Die Frage ist nur: “Wogegen?” und “Wie lange noch?”

InnovationenDer Januar ist fast rum, Zeit sich ein wenig umzusehen was es im Technikkarussel so neues gibt.

Nikon hat gestern zwei neue Objektive angekündigt: Ein AF-S 18-35/3,5-4,5 G Weitwinkel und ein Mega-Tele AF-S 800/5,6 nebst passendem 1,25x Telekonverter TC800-1.25E ED, der aus dem 800er ein 1000mm f/7,1 Objektiv macht. Preislich soll das 18-35 bei 749 USD liegen, das 800/5,6 wird sich mit 17,899.95 USD im Bereich eines Mittelklassewagens bewegen, dafür gibts den Telekonverter gratis dazu.

Ein Firmwareupdate gibt es für die Nikon D4, welches den AF-C noch schneller machen soll.

Für die Fuji X-Pro1 und X-E1 lassen die Firmwareupdates weiter auf sich warten. Dafür wurde die F900EXR Kompaktknipse mit WLAN angekündigt. *gähn*

Sony, last but not least, hat für den 4. Februar 2013 Firmwareupdates für die Alpha 99, Nex 5n/5r/6 und 7 angekündigt, bei denen es hauptsächlich um Objektivkorrekturinformationen und Hybrid AF Unterstützung geht. Ausserdem wurde noch ein m.M.n. völlig überflüssiges, aber bestimmt im echten Leben später sehr beliebtes 20/2,8 Pancake Objektiv für das Nex-System angekündigt.

Bei Pentax ist’s ähnlich langweilig: der bewährte AF360FGZ wird aktualisiert. Der Neue heisst: AF360FGZ II. Wie einfallsreich. Ich wüsste allerdings auch nicht, was man an dem ohnehin schon guten Blitz noch perfektionieren müsste. Wahrscheinlich kostet er einfach nur mehr als sein Vorgänger, ist ansonsten aber gleich gut geblieben. Auch ein Pinholeobjektiv-Gehäusedeckel für die Q wurde erwähnt. Weiterhin keine Spur von Kleinbild bei Pentax.

Olympus aktualisiert sein m.Zuiko 75-300/4,8-6,7 Objektiv für Micro FourThirds.

Und auch Sigma hat Neuigkeiten für den Mirrorlessbereich: Das 19/2,8 und 30/2,8 bekommt ein neues Metallgehäuse und ein neues 60/2,8 wurde angekündigt. Leider wieder nur für Micro FourThirds und Sony Nex. Naja – das einzig spannende von den dreien für Fuji wäre ohnehin nur das 19/2,8. Alles andere gibts für Fuji X schon in lichtstärker und besser.

Tokina kündigt ein neues 70-200/4 Objektiv für Canon und Nikon APS-C und Kleinbild DSLRs an und aktualisiert das betagte 12-24/4 mit dem neuen 12-28/4 für APS-C.

Aus der Reihe: “Objektive, die die Welt nicht braucht” kommt eine Meldung von Tamron: Die Erfolgslinse vom Nex-System (das 18-270) portiert Tamron mit dem 14-150/3,5-5,8 VC auf Micro FourThirds. Damit gibt es dann drei Superzooms für mFT. Und ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass das Tamron damit besser sein wird als das 14-140er Panasonic mFT-Zoom…

Tja – und das wars im Grossen und Ganzen auch schon wieder für diesen Monat. Aber das Jahr ist ja noch jung…

Was witziges zum Schluss: Nach eyeFi und Toshiba (“FlashAir”) kommt jetzt ein neuer Anbieter für WLAN-SD-Cards auf den Markt: ezShare von LZeal. Die erste SD-Card mit Ein/Aus-Schalter für WLAN. Toll.

5_20120208-224237-001Immer wieder lese ich, daß die Leute keine Lust mehr haben ihre schwere Kameraausrüstung mit sich herum zu tragen. “Mirrorless” sei das gelobte Land, alles sei jetzt “klein und leicht”. Die neue “Freiheit” so “toll”. “Die Zukunft”. Sogar “Paradigmenwechsel” will der eine oder andere erkannt haben. Schöne neue Welt.

Allerdings gipfelt das Miniaturisieren und Erleichtern der Ausrüstung oft in Konzessionen an das Streben nach dem bestmöglichen Bildergebnis. Sicher – die Beste Kamera ist die, die man dabei hat. Aber man kann es auch übertreiben.

So schreibt beispielsweise Jonathan Posner, dass er als Fashionfotograf seine Canon 5D Mark II gegen eine aktuelle Olympus O-MD E-M5 getauscht hat, weil sie nahezu die gleiche Bildqualität bietet. Genau hier liegt aber der Hase im Pfeffer: Olympus hat 2 Jahre gebraucht um das hinzubekommen, was bei anderen Herstellern  damals schon möglich war. Statt nach dem besten Kompromiss zwischen Gewicht und optimalst möglichem Bildergebnis zu suchen wird nun oft darauf geachtet, dass man das gleiche (oder geringfügig schlechtere) Bildergebnis mit kleinerem und leichterem Equipment hinbekommt.

Im Fall von Jonathan’s Canon ist das sogar durchaus nachvollziehbar, denn rein vom Bildeindruck hat sich zwischen der 5DII und der 5dIII nicht wirklich etwas entscheidendes verändert und so wird die Olympus ihm bis zum Ende der Laufzeit der 5D III das Gefühl geben, technisch weiterhin auf Augenhöhe zu sein.

Mir als auch-Nikon-Benutzer ginge das anders. Denn eine D800 hat nunmal heute schon die doppelte Auflösung einer OM-D. Auch der AF ist Spontan-Action-Tauglich. Da ist der Unterschied heute schon zu deutlich zu sehen – und die Technik schreitet weiter voran. Noch findet der technologische Fortschritt in der Weiterentwicklung von Bildprozessor und Sensortechnik bei APS-C und Kleinbild statt. Das hat sich m.M.n. noch immer nicht geändert. Von einem Paradigmenwechsel zu sprechen halte ich daher für verfrüht.

Ich versuche stets das technisch beste Gerät zu kaufen, das im Rahmen meiner Möglichkeiten heute verfügbar ist – statt eine Kamera, die heute die Bildqualität liefert die Andere  bereits vor 2 Jahren boten würde ich mich eher für eine Kamera entscheiden, die auf dem technischen Stand von Heute und gleichzeitig möglichst klein und leicht ist.

Möglichst wenig mit mir herumtragen wenn ich Fotografieren gehe ist zwar auch immer mein Ziel – aber wenn es das Bildergebnis erfordert, dann kann “möglichst wenig” auch mal 4,5 Kilogramm für ein 300/2,8 plus D800 mit Batteriegriff sein. Oder 10kg im Rucksack, wenn noch ein wenig Lichtkrempel und ein, zwei weitere Objektive hinzu kommen. Oder auch mal nur das Smartphone. Das ist eh immer da.

Meistens ist allerdings meine Fuji X-Pro1, die letztes Jahr meine Nex-7 abgelöst hat, in der Fototasche. Sie bietet mir einfach die hübscheren, cleaneren Files, die interessanteren Objektive und die angenehmere Bedienung, die ich bei der Nex immer vermisst habe. Ausserdem besitzt sie diesen wunderbaren Hybridsucher, der es mir überlässt wie ich mein Motiv sehen will. Und sie ist klein und leicht genug um sie nicht als schwer zu empfinden und hat High-ISO-Eigenschaften auf dem Niveau einer Nikon D3.

Ganz ersetzen kann die Fuji aber meine DSLR (noch) nicht. Dafür müsste der Autofokus noch um einiges schneller werden und die Objektivpalette noch um ein paar schöne 2,8er Zooms und lichtstarke, lange Telelinsen ausgebaut werden. Auch ein Klappdisplay wäre nötig sowie ordentlich konfigurierbares Auto-ISO.

Und das ist genau der Punkt: Es gibt nicht “die perfekte Kamera für alles” sondern immer nur das jeweils richtige Spielzeug für einen bestimmten Zweck. Wenn man das verstanden hat, dann wird man weder auf die DSLR Knipser schimpfen noch sich über mangelnde Objektive bei Sony, veraltete Technik bei Olympus oder fehlenden AF-Speed bei Fuji beschweren.

Und genau darum ging es im Kern wohl auch bei Jonathan Posners Blog Artikeln, als er von seinem Wechsel von der 5D II auf die Olympus OM-D berichtete: Für ihn sind es gleichwertige Werkzeuge für seine Fashion-Fotografie, wobei die Olympus den Vorteil hat deutlich kleiner, leichter und billiger zu sein – bei vergleichbarer Bildqualität und mit gleich guten Objektiven bei ähnlicher Bildwirkung. Ich frage mich allerdings, wie lange er mit seiner OM-D wirklich arbeiten wird. Selbst der EVF und Mirrorless Fanboy Kirk Tuck hat mittlerweile wieder eine dicke Knipse zusätzlich – eine Alpha 99.

Vielleicht hätte ich seinerzeit mit dem Verkauf meiner Olympus warten sollen – ich hätte heute sicher eine OM-D. Andererseits hätte ich auch lange nicht soviel erlebt wie bei dem Ausflug zu Sony und dem anschliessenden Wechsel zur Fuji – und ich hätte trotzdem weiterhin eine DSLR Ausrüstung. Einfach weil bestimmte Dinge mit einer “Grossen, Schweren” einfach besser funktionieren. Noch. :)

Eins vielleicht noch zum Schluss: “Klein und Leicht” kann auch bedeuten, dass man einfach nur ein einziges Objektiv und einen Akku mitnimmt. Da ist dann unter Umständen eine Nikon D800 mit 50/1,4 deutlich kleiner und leichter als die komplette Olympusausrüstung inkl. Stativ…

Man kann Gewicht also auch mit Nachdenken und der Beschränkung aufs Notwendige ersetzen ohne sich dabei in seiner kreativen Freiheit einzuschränken oder neue Kameras zu kaufen. Die beste Kamera ist schliesslich die, die man dabei hat und oft gibt bewusste Selbstbeschränkung beim Equipment auch der kreativität neue Impulse.

 

Photokina 2012 Olympus Stand - HELLOAuf der Sauter Hausmesse hatte mir der Promoter gesagt, dass das XF14/2,8, welches für Ende 2012 angekündigt war, “wenn alles glatt läuft frühestens zwischen den Tagen, wahrscheinlicher aber erst Anfang 2013″ ausgeliefert werden wird.

Inzwischen wurde das Gerücht von Fuji Japan auf deren Webseite bestätigt. Der neue Liefertermin wird wohl der 19. Januar 2013 werden.

Olympus OM-D E-M5 Haarriße

Und auch bei Olympus gibt es unangenehme Nachrichten. Im englischen DPReview-Forum schrieben einige User, dass es Haarriße am Displayrahmen der Olympus OM-D E-M5 bei den Schrauben an der Unterseite vorhanden sind. Seitdem melden sich immer mehr User, die das Problem ebenfalls an ihren Kameras beobachtet haben.

Laut Olympus Deutschland ist das Problem bereits in Japan bekannt und man Untersucht aktuell wohl wie es zu diesen Haarrissen kommt und arbeitet an einer Lösung.

Unklar ist bisher ob die Haarrisse Einfluß auf die Spritzwasserabdichtung haben. Wer ein solches Problem an seiner Olympus beobachtet hat kann sich mit dem Service in Verbindung setzen um zu einer Lösung zu kommen und den LCD-Rahmen reparieren zu lassen. Es wird derzeit vermutet, dass es sich um einen Fertigungsfehler handeln könnte, wodurch einige Schrauben zu stark angezogen werden und sich dadurch Haarrisse bilden könnten.

 

Aus der Kategorie: Alles
Pentax KAF2 Bajonett
Pentax KAF2 Bajonett

Was gibts neues da draußen in der Welt der Fotografie?Zugegeben: es war denn doch recht ruhig geworden nach dem Nachrichtencrescendo vor und während der Photokina. Aber einige Themen gibt es doch:

Pentax bringt Vollformat

Die wichtigste Nachricht der letzten Tage war für mich, dass Pentax offiziell bestätigt hat, dass sie an einer Kleinbild-DSLR arbeiten.

Ob diese zur PMA 2013 vorgestellt wird oder erst später liess Herr Kitazawa, mit dem das Interview von dcwatch geführt wurde, allerdings offen. Vermutlich wird es aber so laufen, dass Pentax zur PMA die Kamera vorstellt und sie anschliessend kurz vor oder nach dem Weihnachtsgeschäft in den Handel bringt – wenn alles glatt läuft.

Die entscheidende Information ist, dass mit der Übernahme durch Ricoh offensichtlich wieder sinnvolle Entscheidungen in der Fotosparte von Ricoh-Pentax getroffen werden, die es möglich machen den seit der istD (2004) bestehenden Kundenwunsch nach einer Kleinbild DSLR zu befriedigen.

Interessant daran ist auch, dass sich Pentax im DSLR-Bereich unter Hoyas Regie ja eigentlich zu 100% auf das APS-C Format eingeschossen hatte. Diese Information ist also nichts geringeres als eine 180° Kehrtwende in Sachen Produktpolitik. Wie schön, dass sich Dinge manchmal doch ändern. Und Wohl dem, der seine FA Limiteds noch nicht verkauft hat!

Lightroom 4.2 ist draussen

Die nächste Nachricht, die ich für erwähnenswert halte ist das Lightroom Update auf Version 4.2, das seit Anfang Oktober verfügbar ist.

Adobe fügt mit dem (für LR4 Besitzer kostenlosen) Update Support für 21 neue Kameras hinzu. Unter anderem für die Fuji X-E1 und die neuen Sony Nex-6 und Nex5r Knipsen. Eine vollständige Liste der Änderungen findet ihr unter anderem hier.

Olympus liefert das Firmwareupdate 1.5 aus

Auch bei Olympus gibts etwas Neues (naja – fast neu): Für die OM-D gibts seit 2. Oktober das Firmwareupdate 1.5, das wohl einige Schwachstellen beheben soll, die Kamera aber vor allem leiser gemacht hat, denn der Bildstabilisator läuft jetzt nicht mehr die ganze Zeit mit sondern erst, wenn der Auslöser halb runtergedrückt wird.

Allerdings berichten einige User in Foren von Problemen mit der Olympus Updatesoftware und etliche von Ihnen, die nach 1 Stunde Warten entnervt das Kabel abgezogen haben ohne auf das Ende der Updateprozedur zu warten, müssen ihre Kamera jetzt zum Service einschicken. Da frage ich mich doch ernsthaft, warum Olympus so eine Schrottsoftware programmiert hat, die nichtmal in der Lage ist eine Kamera mit korrupter Firmware wieder grade zu richten? Wenn sie es nicht sauber hinbekommen, dann sollen sie doch bitte wie nahezu alle anderen Hersteller auf die bewährte Updatetechnik mittels Datei auf SD-Card kopieren umstellen.

Hinzu kommt, dass im Firmwareupdate 1.5 nicht alle vorherigen Änderungen enthalten sind. Somit kann man nicht einfach von Firmware 1.2 auf 1.5 upgraden sondern man muss wirklich alle dazwischenliegenden Firmwareupdates inkrementell nacheinander auf der Kamera einspielen.