Ich schaue jetzt seit einer gefühlten Ewigkeit zwischen einem 100% Crop eines RAWs, das mit Lightroom 4.3 entwickelt wurde, dem gleichen Crop aus dem gleichen Fuji-RAW, dass mit Lightroom 4.4 entwickelt wurde und einem Crop aus dem entsprechenden JPEG direkt aus der Kamera hin und her – und ich sehe verdammt nochmal praktisch keinen Unterschied zwischen dem 4.3er und dem 4.4er RAW.
Sicherlich – zwischen JPEG aus der Kamera und Lightroom RAW Entwicklung schon – das RAW hat mehr Details, das JPEG die besseren Farben und Kontraste.
Aber was genau hat Adobe denn da zusammen mit Fuji optimiert? Das Marketing?
Ich dachte schon, vielleicht muss ich das RAW unter anderem Namen nochmal importieren, bevor der neue Wunderalgorithmus greift – aber nee: Auch das sieht 1:1 wie das andere RAW aus.
Was genau mache ich falsch? Gibt es einen geheimen Schalter der die Fujioptimierungen in LR zuschaltet und noch mehr rausholt aus den RAWs? Oder ist das etwas Psychologisches? Falls letzteres der Fall sein sollte kann ich jetzt auch aufhören zu suchen.
Keine Angleichung der Farben an die Fuji-Voreinstellungen, keine verbesserte Detailwiedergabe, keine Filter für die Fuji-RAWs nix.
Weitere Beispiele gefällig? Hier:
Irgendwie hatte ich mir von dem Lightroom 4.4 Update mehr erhofft.
Das RAW Kompatibilitätsupdate für Mac OSX Version 4.01 ist aktuell in zum Download verfügbar.
Es erklärt dem Betriebssystem sowie Aperture und iPhoto jetzt auch wie RAWs der Nikon D600 und Sony RX100 (unter anderem) zu lesen sind.
Leider ist aber immer noch kein nativer Support für Fuji X Kameras (X-Pro1 und X-E1) enthalten, was ich persönlich sehr schade finde, denn ich bin dadurch gezwungen meine Fuji-X-RAWs weiterhin in Lightroom zu bearbeiten und kann nicht wählen, welchen Konverter ich benutzen möchte. Sicherlich – die Fuji X RAWs in Lightroom in ein DNG oder TIF konvertieren und dann woanders weiterbearbeiten geht immer…aber.
Apple, wann seid ihr soweit, dass die Fuji X von euch auch nativ unterstützt wird? Adobe kann das schon seit ner ganzen Weile und die Kamera ist schon seit ‘ner gefühlten Ewigkeit auf dem Markt…
Um es ganz kurz zu machen: Fotos, Videos, Musik und Dokumente mit dem iPad und verschiedenen Rechnern zu synchronisieren ist auch mit IOS 5.1.1 weiterhin ein fieser Albtraum.
Oder um es noch deutlicher zu sagen:
Für mich ist das Thema wie es jetzt gelöst ist KEIN Grund ein iPad nochmal zu kaufen…
Eine wirklich gute, kompatible Lösung gibt es aktuell nach meinem Kenntnisstand nicht. Bitte korrigiert mich falls ich hier falsch liege.
In zwei Blogeinträgen hatte ich mich in der Vergangenheit unter anderem mit der Synchronisierungsthematik auseinandergesetzt. Falls ihr Zeit und Lust habt könnt ihr euch diese Artikel gerne mal durchlesen. Sie sind allerdings schon etwas älter, in der Zwischenzeit hat sich manches ein klein wenig bewegt. Nicht viel, leider.
“Fotobearbeitungsdatenbankprogramme mit Syncmöglichkeit wie bei iPhoto”
Spontan fallen mir drei Applikationen ein, die ich guten Gewissens empfehlen kann:
Apple iPhoto
Limitierte Bearbeitungsmöglichkeiten, Bilddatenbank recht schnell überfordert (ab ca. 20000 Bildern in der DB),
aber unterstützt Photostream und Flickr-Sync. Kostenlos in der iLife Suite bei jedem Mac mit dabei.
Apple Aperture
“Der Grosse Bruder von iPhoto” – stimmt nicht ganz, eigentlich der Adobe Lightroom-Klon von Apple, jedoch etwas anders vom Bedienkonzept.
Viele Bearbeitungsfunktionen, einfach zu lernen, unterstützt Photostream, kostet ca 63 EUR im App-Store
Adobe Photoshop Lightroom
Meine Lieblingssoftware zum Verwalten, Aussortieren und Bearbeiten meiner Bilder, gelegentlich werden einzelne Bilder anschliessend noch in Photoshop weiterbearbeitet.
Unterstützt Sync zu SmugMug, Flickr, Facebook, Twitter, etc. jedoch nicht den Apple Photostream. Einfach zu lernen. Kostet ca. 100 EUR. Das Beste was es zur Zeit in dem Segment gibt (OK – manch einer steht auf Bibble, DPP oder Capture One – und sieht das erfahrungsgemäß etwas anders.)
Empfehlung:
Vermutlich ist fürs Syncen Aperture in Verbindung mit dem Photostream Sync für Jedermann am einfachsten und besten geeignet.
Alternativ auch Aperture oder Lightroom in Verbindung mit Flickr. Ist eine Frage der Kosten und der zur Verfügung stehenden Bandbreite…
Oder aber ein beliebiges Bilddatenbank/-bearbeitungsprogramm in Verbindung mit der PhotoSync App verwenden.
Ich persönlich nutze Lightroom in Verbindung mit Photosync bzw. die Kombination FileApp/DiskAid. Mit letzterer sind auch grössere Datenmengen kein Problem und FileApp & DiskAid sind in der mehr als ausreichenden Basisversion kostenlos.
“Methoden um zwischen verschiedenen Desktops und iPads zu syncen” oder:
“Dämliche Workarounds für ein einfach zu lösendes Problem”
iTunes
Voraussetzungen: Windows oder Mac OS als Betriebssystem, installierte iTunes Applikation
Weiterführender Link: -
Vorteile:
Synchornisierung per USB oder WLAN möglich -> per USB: hohe Datenübertragungsgeschwindigkeit!
Musik, Videos, Bücher, Dokumente und Fotos lassen sich über die gleiche Applikation verwalten und synchronisieren (iTunes)
Nachteile:
Synchronisierung nur zwischen genau 1 Desktop und 1 iPad möglich
Beide Geräte müssen, falls der WLAN-Sync genutzt wird im gleichen Netzsegment sein und sich miteinander per WLAN “unterhalten” dürfen.
Ortsgebundener Sync
Zu synchronisierende Dateien müssen zuerst in iTunes importiert werden, bzw. nur ein Ordner kann synchronisiert werden, wahlweise die iPhoto Mediathek, nicht jedoch beides oder mehrere Ordner.
Keine Ordnerverwaltung / Albenverwaltung der Bilder auf dem iPad vom Desktop aus
per FTP oder WebDAV Applikation Voraussetzungen: FTP Programm auf dem Mac/Windows/Linux-Rechner (z.B. Filezilla), FTP-App für das IOS-Device (z.b. FTP on the Go)
Weiterführende Links:
Kostenlose Version der FileApp und DiskAid sind verfügbar und für vieles ausreichend
Lesezugriff auf alle Dateien die auf dem iPad gespeichert sind, inkl. Apps, Musik, Videos, Audiobooks, Playlisten, Fotos etc.
Dokumente, Fotos, Musik, Videos etc. können zwischen iPad und beliebigem Desktop hin- und herkopiert werden
Hohe Datenübertragungsgeschwindigkeit, wenn USB genutzt wird.
Kostenfreie Version verfügbar
Sync zwischen Mehreren Desktop und mehreren IOS-Devices möglich.
Nachteile:
Zusatzsoftware auf dem Desktop nötig.
Keine Fotobearbeitungssoftware, nur kopieren, jedoch direkt per drag & drop aus jeder applikation auf dem desktop möglich
Falls WLAN verwendet wird: Hotspot nötig, bei dem sich sowohl Rechner als auch iPad sehen und miteinander “reden” dürfen.
Fotos müssen manuell aus der App in die Cameraroll auf dem iPad übernommen werden, damit sie in der “Fotos” App angesehen werden können, dies ist jedoch nicht unbedingt nötig, da fileapp einen guten viewer eingebaut hat.
Sync zu anderen Diensten wie dropbox, smugmug oder flickr möglich
Simpel zu bedienen
Sync zwischen Mehreren Desktop und mehreren IOS-Devices -> alle Geräte die mit der gleichen apple-ID gesynct werden sehen die gleichen Bilder.
Fotos können direkt in ein Album oder die Cameraroll auf dem iPad kopiert werden
Ordentlicher Bildbetrachter in der App vorhanden
Nachteile:
Zusatzsoftware auf dem Desktop nötig (kostenfrei)
iPhone/iPad App kostet 1.99 EUR
Hotspot nötig, bei dem sich sowohl Rechner als auch iPad sehen und miteinander “reden” dürfen.
Keine Fotobearbeitungssoftware, nur kopieren, jedoch direkt per drag & drop aus jeder Applikation auf dem desktop möglich
Leider nur Bilder und Videos. Andere Dateitypen werden nicht übernommen.
Apple’s “Photostream” Funktion Voraussetzungen: setzt Mac OS X Lion als Betriebssystem des Desktops voraus und mindestens IOS 5.0
Weiterführender Link:
Funktioniert drahtlos per WLAN und 3G und vollautomatisch im Hintergrund
Ortsunabhängig: iPad und Desktop müssen nicht am selben Ort sein
Sync zwischen Mehreren Desktop und mehreren IOS-Devices -> alle Geräte die mit der gleichen apple-ID gesynct werden sehen die gleichen Bilder.
Sync funktioniert in alle Richtungen also Desktop <-> IOS-Device und IOS-Device <-> IOS-Device
iPhoto und Aperture sind gleichzeitig Photobearbeitungsprogramme und Bilddatenbank in einem.
Nachteile:
Funktioniert nicht mit Windows- oder Linuxrechnern,
Bilder liegen auf Apple-Servern in der Cloud -> ggf. Datenschutzrisiko
Funktioniert auf dem Desktop bislang nur mit Apple Software, die Photostream unterstützt. Zum Beispiel das mit Mac OS X Lion mitgelieferte iPhoto 10 und Apple Aperture
Übertragungsgeschwindigkeit per Internetupload ist deutlich langsamer als per USB
Bilder im Photostream lassen sich nicht in Unterordnern organisieren…
Löschen von Bildern aus dem Photostream auf dem Desktop ist etwas kompliziert…
Fazit: Alles nervige Workarounds.
Warum macht Apple nicht einfach mal Nägel mit Köpfen und etwas, das was wirklich so gut wie jedes andere Device auf diesem Planeten unterstützt und baut einen normalen USB-Festplattenzugang zu einer menschenverwaltbaren Datenpartition des iPad ein? oder wenigstens USB-on-the-go? Was geht bitteschön flotter und einfacher und kompatibler und somit flexibler als einfach ein USB Kabel anstecken, Datei vom Rechner aufs iPad kopieren, Kabel abstecken und Spaß haben? Und warum kann ich meine Musiksammlung nicht vollständig direkt auf dem iPad verwalten? Oder mal ein Lied löschen, von dem ich genug habe?
Ich verstehe das einfach nicht. Warum drangsaliert Apple seine Kunden in diesem Punkt so dermassen? Warum ist Apple, die sich immer als Useabilitykings feiern, nicht in der Lage hier eine grandiose Userexperience zu schaffen indem sie einfach mal kompatible Schnittstellen unterstützen oder wenigstens einen Client bauen mit dem man von allen Grossen Plattformen mit einem beliebigen IOS-Device syncen kann? Und warum um alles in der Welt regen sich nicht mehr Leute darüber auf, dass sie von Apple hier so gegängelt werden? Vielleicht weil das iPad in vielen Haushalten nur neben der Couch zum Fernsehprogramm schauen oder Sofasurfen dient und damit unter seinen Möglichkeiten bleibt? Aber wie lange noch?
Vorhin habe ich mir die Lightroom 4 Beta heruntergeladen und ein wenig damit herumgespielt. Zeit für ein erstes Kurzfazit: Einiges wurde verbessert, einige Baustellen sind noch offen und manches davon ist wohl dem Beta-Stadium geschuldet.
Grundeinstellungen im Bibliothekmodul
Zunächst entdecke ich, dass alle meine Presets aus LR 3.6 automatisch auch in der 4er Beta zur Verfügung stehen. Alles andere wirkt auf den ersten Blick wie gewohnt. In den Grundeinstellungen im Bibliotheksmodul fällt mir jedoch auf, dass erstmal nur die Belichtungskorrektur zur Verfügung steht. Durch einen Klick auf den Pfeil rechts oben öffnet sich dann die ganze Pracht der neuen Einstellungen in diesem Menükästchen: Eine Reglerleiste für den Weißwert ist hinzugekommen.
Übersichtliche Presetwahl
Kurz bevor ich zum nächsten Modul springen will entdecke ich noch, dass die anwählbaren Presets, wenn man auf das Drop-Down-Feld “Gespeicherte Vorgaben” klickt jetzt nach den Kategorien sortiert sind und sich erstmal nur ein Popup mit der Kategorieübersicht öffnet und dann ein weiteres Popup mit den Presets in der gewählten Kategorie – und nicht mehr die Kilometerlange Liste zum Mausradaufheizen.
Neues Maskierungsmenü
Im Modul “Entwickeln” tut sich da schon etwas mehr: Es sind in den Einstellungen für die Werkzeuge “Verlaufsmaskierung” und die “Pinselmaskierung” die Regler Störung und Moiré neu hinzugekommen. Ausserdem zwei Regler für Lichter und Tiefen die den alten Helligkeitsregler ersetzen sowie eine Auswahlbox für Effekte und zwei Regler für Temperatur und Tönung. Top!
Alle anderen Paletten sind wie gewohnt aufgebaut, jedenfalls habe ich keine bahnbrechenden Änderungen entdecken können bisher. Links die Palette für Vorgaben, darunter die für Schnappschüsse und darunter wiederum die Protokollliste sowie der Bereich Sammlungen. Alles wie gehabt.
Brandneu sind hingegen die Module Karte
Modul Karte
und Buch. Mit diesem Teil werde ich mich bei Gelegenheit nochmal etwas intensiver auseinandersetzen um zu sehen ob Lightroom es in diesem Punkt mit den handelsüblichen Fotobuchdesignern aufnehmen kann.
Modul Buch
Nette Spielereien.
Die Funktion zur örtlichen Entrauschung konnte ich leider noch nicht finden – vielleicht haben da andere mehr Glück. Ich gelobe aber danach zu suchen. Auch das Löschen von einzelnen Punkten mitten im Protokoll ist immer noch nicht möglich (schade).
Alles andere Funktioniert wie gewohnt, zum Teil ist das Anklicken mit der Maus noch nicht ganz perfekt implementiert, die Ansicht switcht dann ein wenig hin und her, aber das sind Kleinigkeiten, die in der Final bestimmt gefixt sein werden.
Update 1:
Habe grade die Seite mit den Videotutorials zu Lightroom 4 entdeckt. Im Develop Module Tutorial wird auch beschrieben wie das mit der lokalen Entrauschungsfunktion geht. Auch das Histogramm ist jetzt 5-geteilt und das Schattenaufhellen und Highlightrecovern interferiert jetzt nicht mehr miteinander, wenn man es im extremen Bereich einsetzt.
Update 2:
Wie auch bei dpreview zu lesen ist wurde der Belichtungsregler in der Entwickeln Ansicht mit dem Helligkeitsregler ersetzt, dann jedoch wieder in “Belichtung” umbenannt und mit einer Empfindlichkeitsskala versehen…Dabei wird bei der Betätigung des Reglers nicht die Empfindlichkeit linear erhöht sondern nur die Helligkeit in den Mitteltönen angehoben. Ich finde es so praktischer, dennoch geht hierbei natürlich eine Einstellmöglichkeit flöten, was vom ein oder anderen negativ ausgelegt werden könnte.
Die Liste der Features habe ich ins Deutsche übersetzt, daher könnte es sein, dass sie etwas missverständlich klingen.
Ich werde mir die Software nachher mal installieren und anschauen, was sich tatsächlich so alles getan hat. Einige der neuen Features klingen sehr vielversprechend.
Die Neuerungen in Kürze (Kommentare in Klammern):
Umfangreicher Video Support (Brauchts des? Vielleicht ganz praktisch.)
Bilder Verwalten per Aufnahmeort über das Kartenmodul
Vereinfachtes Verändern der Basiseinstellungen
Umfangreiche neue Schatten & Lichter Werkzeuge (Interessant!)
Zusätzliche lokale Anpassungswerkzeuge wie z.b. Rauschreduzierung und Weißabgleich (Cool!)
Das Soft Proofing wurde komplett überarbeitet (War dringend nötig!)
Photobuch Erstellung jetzt auch direkt in Lightroom möglich (Nett.)
Emails direkt aus Lightroom heraus verschicken (Find ich super – brauch ich gelegentlich mal)
Videos direkt auf Facebook und Flickr hochladen (Sinnfrei.)
Verbesserter DNG workflow (Was damit wohl gemeint ist?)
Adobe Revel export workflow (Was auch immer damit gemeint sein soll…)