iPad und seine nervigste Schwäche: Dateisynchronisation

iPad, Shuttersnitch und WLAN-Hotspot

iPad

Um es ganz kurz zu machen: Fotos, Videos, Musik und Dokumente mit dem iPad und verschiedenen Rechnern zu synchronisieren ist auch mit IOS 5.1.1 weiterhin ein fieser Albtraum.

Oder um es noch deutlicher zu sagen:

Für mich ist das Thema wie es jetzt gelöst ist KEIN Grund ein iPad nochmal zu kaufen…

Eine wirklich gute, kompatible Lösung gibt es aktuell nach meinem Kenntnisstand nicht. Bitte korrigiert mich falls ich hier falsch liege.

In zwei Blogeinträgen hatte ich mich in der Vergangenheit unter anderem mit der Synchronisierungsthematik auseinandergesetzt. Falls ihr Zeit und Lust habt könnt ihr euch diese Artikel gerne mal durchlesen. Sie sind allerdings schon etwas älter, in der Zwischenzeit hat sich manches ein klein wenig bewegt. Nicht viel, leider.

http://blog.pawlikviewing.com/2011/12/12/was-dem-ipad-moeglicherweise-das-genick-brechen-wird/
http://blog.pawlikviewing.com/2011/06/01/fragen-zum-ipad-das-hab-ich-nun-davon/

“Fotobearbeitungsdatenbankprogramme mit Syncmöglichkeit wie bei iPhoto”

Spontan fallen mir drei Applikationen ein, die ich guten Gewissens empfehlen kann:

Apple iPhoto
Limitierte Bearbeitungsmöglichkeiten, Bilddatenbank recht schnell überfordert (ab ca. 20000 Bildern in der DB),
aber unterstützt Photostream und Flickr-Sync. Kostenlos in der iLife Suite bei jedem Mac mit dabei.

Apple Aperture
“Der Grosse Bruder von iPhoto” – stimmt nicht ganz, eigentlich der Adobe Lightroom-Klon von Apple, jedoch etwas anders vom Bedienkonzept.
Viele Bearbeitungsfunktionen, einfach zu lernen, unterstützt Photostream, kostet ca 63 EUR im App-Store

Adobe Photoshop Lightroom
Meine Lieblingssoftware zum Verwalten, Aussortieren und Bearbeiten meiner Bilder, gelegentlich werden einzelne Bilder anschliessend noch in Photoshop weiterbearbeitet.
Unterstützt Sync zu SmugMug, Flickr, Facebook, Twitter, etc. jedoch nicht den Apple Photostream.  Einfach zu lernen. Kostet ca. 100 EUR. Das Beste was es zur Zeit in dem Segment gibt (OK – manch einer steht auf Bibble, DPP oder Capture One – und sieht das erfahrungsgemäß etwas anders.)

Empfehlung:
Vermutlich ist fürs Syncen Aperture in Verbindung mit dem Photostream Sync für Jedermann am einfachsten und besten geeignet.

Alternativ auch Aperture oder Lightroom in Verbindung mit Flickr. Ist eine Frage der Kosten und der zur Verfügung stehenden Bandbreite…

Oder aber ein beliebiges Bilddatenbank/-bearbeitungsprogramm in Verbindung mit der PhotoSync App verwenden.

Ich persönlich nutze Lightroom in Verbindung mit FileApp/DiskAid, damit sind auch grössere Datenmengen kein Problem und FileApp & DiskAid sind in der mehr als ausreichenden Basisversion kostenlos.

“Methoden um zwischen verschiedenen Desktops und iPads zu syncen”
oder:

“Dämliche Workarounds für ein einfach zu lösendes Problem”

iTunes

  • Voraussetzungen: Windows oder Mac OS als Betriebssystem, installierte iTunes Applikation
  • Weiterführender Link:  -

Vorteile:

  • Synchornisierung per USB oder WLAN möglich -> per USB: hohe Datenübertragungsgeschwindigkeit!
  • Musik, Videos, Bücher, Dokumente und Fotos lassen sich über die gleiche Applikation verwalten und synchronisieren (iTunes)

Nachteile:

  • Synchronisierung nur zwischen genau 1 Desktop und 1 iPad möglich
  • Man muss aus der Bildbearbeitung die Dateien über den Finder/Explorer in iTunes importieren bevor man synchronisieren kann -> Nervt!
  • Beide Geräte müssen, falls der WLAN-Sync genutzt wird im gleichen Netzsegment sein und sich miteinander per WLAN “unterhalten” dürfen.
  • Ortsgebundener Sync
  • Zu synchronisierende Dateien müssen zuerst in iTunes importiert werden, bzw. nur ein Ordner kann synchronisiert werden, wahlweise die iPhoto Mediathek, nicht jedoch beides oder mehrere Ordner.
  • Keine Ordnerverwaltung / Albenverwaltung der Bilder auf dem iPad vom Desktop aus

per FTP oder WebDAV Applikation
Voraussetzungen: FTP Programm auf dem Mac/Windows/Linux-Rechner (z.B. Filezilla), FTP-App für das IOS-Device (z.b. FTP on the Go)
Weiterführende Links:

Vorteile:

  • Alle Dateitypen können übertragen werden

Nachteile:

  • Kompliziertes Handling (IP-Addresse und Port müssen herausgefunden und in der Desktop Applikation eingetragen werden…)
  • Hotspot nötig, bei dem sich sowohl Rechner als auch iPad sehen und miteinander “reden” dürfen.
  • Fotos müssen manuell aus der App in die Cameraroll auf dem iPad übernommen werden, damit sie in der “Fotos” App angesehen werden können
  • Übertragungsgeschwindigkeit per WLAN upload ist langsamer als per USB

Sync via Bilderdienste wie SmugMug oder Flickr
Voraussetzungen: Flickr oder SmugMug Account
Weiterführender Link:

Vorteile:

  • Sync vom Desktop oder IOS-Device zu Flickr, SmugMug etc., z.b. aus iPhoto, Aperture oder Lightroom
  • Ortsunabhängig: iPad und Desktop müssen nicht am selben Ort sein
  • Sync zwischen Mehreren Desktop und mehreren IOS-Devices
  • Sync funktioniert in alle Richtungen also Desktop <-> IOS-Device und IOS-Device <-> IOS-Device

Nachteile:

  • Nur Fotos
  • ggf. Kostenpflichtiger Account (SmugMug sofort. Flickr Pro Account ab 200 Bilder) und ggf. kostenpflichtige App (FlickStackr) nötig
  • Bilder lassen sich nicht in Unterordnern organisieren…
  • Fotos müssen manuell aus der App in die Cameraroll auf dem iPad übernommen werden, damit sie in der “Fotos” App angesehen werden können
  • Übertragungsgeschwindigkeit per Internetupload ist deutlich langsamer als per USB

FileApp + DiskAid
Voraussetzungen: setzt Mac OS X oder Windows als Betriebssystem des Desktops voraus

Weiterführende Links:

Vorteile:

  • Sync per WLAN und USB möglich
  • Kostenlose Version der FileApp und DiskAid sind verfügbar und für vieles ausreichend
  • Lesezugriff auf alle Dateien die auf dem iPad gespeichert sind, inkl. Apps, Musik, Videos, Audiobooks, Playlisten, Fotos etc.
  • Dokumente, Fotos, Musik, Videos etc. können zwischen iPad und beliebigem Desktop hin- und herkopiert werden
  • Hohe Datenübertragungsgeschwindigkeit, wenn USB genutzt wird.
  • Kostenfreie Version verfügbar
  • Sync zwischen Mehreren Desktop und mehreren IOS-Devices möglich.

Nachteile:

  • Zusatzsoftware auf dem Desktop nötig.
  • Keine Fotobearbeitungssoftware, nur kopieren, jedoch direkt per drag & drop aus jeder applikation auf dem desktop möglich
  • Falls WLAN verwendet wird: Hotspot nötig, bei dem sich sowohl Rechner als auch iPad sehen und miteinander “reden” dürfen.
  • Fotos müssen manuell aus der App in die Cameraroll auf dem iPad übernommen werden, damit sie in der “Fotos” App angesehen werden können, dies ist jedoch nicht unbedingt nötig, da fileapp einen guten viewer eingebaut hat.

PhotoSync App
Weiterführender Link:

Vorteile:

  • Sync per WLAN, 3G oder Bluetooth möglich
  • Sync zu anderen Diensten wie dropbox, smugmug oder flickr möglich
  • Simpel zu bedienen
  • Sync zwischen Mehreren Desktop und mehreren IOS-Devices -> alle Geräte die mit der gleichen apple-ID gesynct werden sehen die gleichen Bilder.
  • Fotos können direkt in ein Album oder die Cameraroll auf dem iPad kopiert werden
  • Ordentlicher Bildbetrachter in der App vorhanden

Nachteile:

  • Zusatzsoftware auf dem Desktop nötig (kostenfrei)
  • iPhone/iPad App kostet 1.99 EUR
  • Hotspot nötig, bei dem sich sowohl Rechner als auch iPad sehen und miteinander “reden” dürfen.
  • Keine Fotobearbeitungssoftware, nur kopieren, jedoch direkt per drag & drop aus jeder Applikation auf dem desktop möglich

Apple’s “Photostream” Funktion
Voraussetzungen: setzt Mac OS X Lion als Betriebssystem des Desktops voraus und mindestens IOS 5.0
Weiterführender Link:

Vorteile:

  • Funktioniert drahtlos per WLAN und 3G und vollautomatisch im Hintergrund
  • Ortsunabhängig: iPad und Desktop müssen nicht am selben Ort sein
  • Sync zwischen Mehreren Desktop und mehreren IOS-Devices -> alle Geräte die mit der gleichen apple-ID gesynct werden sehen die gleichen Bilder.
  • Sync funktioniert in alle Richtungen also Desktop <-> IOS-Device und IOS-Device <-> IOS-Device
  • iPhoto und Aperture sind gleichzeitig Photobearbeitungsprogramme und Bilddatenbank in einem.

Nachteile:

  • Funktioniert nicht mit Windows- oder Linuxrechnern,
  • Bilder liegen auf Apple-Servern in der Cloud -> ggf. Datenschutzrisiko
  • Funktioniert auf dem Desktop bislang nur mit Apple Software, die Photostream unterstützt. Zum Beispiel das mit Mac OS X Lion mitgelieferte iPhoto 10 und Apple Aperture
  • Übertragungsgeschwindigkeit per Internetupload ist deutlich langsamer als per USB
  • Bilder im Photostream lassen sich nicht in Unterordnern organisieren…
  • Löschen von Bildern aus dem Photostream auf dem Desktop ist etwas kompliziert…

Fazit: Alles nervige Workarounds.

Warum macht Apple nicht einfach mal Nägel mit Köpfen und etwas, das was wirklich so gut wie jedes andere Speicherdevice auf diesem Planeten unterstützt und baut einen normalen USB-Festplattenzugang zu einer menschenverwaltbaren Datenpartition des iPad ein? Was geht bitteschön flotter und einfacher und kompatibler und somit flexibler als einfach ein USB Kabel anstecken,  Datei vom Rechner aufs iPad kopieren, Kabel abstecken und Spaß haben? Und warum kann ich meine Musiksammlung nicht vollständig direkt auf dem iPad verwalten? Oder mal ein Lied löschen, von dem ich genug habe?

Ich verstehe das einfach nicht. Warum drangsaliert Apple seine Kunden in diesem Punkt so dermassen? Warum ist Apple, die sich immer als Useabilitykings feiern, nicht in der Lage hier eine grandiose Userexperience zu schaffen indem sie einfach mal kompatible Schnittstellen unterstützen oder wenigstens einen Client bauen mit dem man von allen Grossen Plattformen mit einem beliebigen IOS-Device syncen kann? Und warum um alles in der Welt regen sich nicht mehr Leute darüber auf, dass sie von Apple hier so gegängelt werden? Vielleicht weil das iPad in vielen Haushalten nur neben der Couch zum Fernsehprogramm schauen oder Sofasurfen dient? Aber wie lange noch?

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Lightroom 4 Beta 1 Kurzbericht UI

Lightroom 4 mit schwarzem Logo

Lightroom 4 mit schwarzem Logo

Vorhin habe ich mir die Lightroom 4 Beta heruntergeladen und ein wenig damit herumgespielt. Zeit für ein erstes Kurzfazit: Einiges wurde verbessert, einige Baustellen sind noch offen und manches davon ist wohl dem Beta-Stadium geschuldet.

Grundeinstellungen im Bibliothekmodul

Grundeinstellungen im Bibliothekmodul

Zunächst entdecke ich, dass alle meine Presets aus LR 3.6 automatisch auch in der 4er Beta zur Verfügung stehen. Alles andere wirkt auf den ersten Blick wie gewohnt. In den Grundeinstellungen im Bibliotheksmodul fällt mir jedoch auf, dass erstmal nur die Belichtungskorrektur zur Verfügung steht. Durch einen Klick auf den Pfeil rechts oben öffnet sich dann die ganze Pracht der neuen Einstellungen in diesem Menükästchen: Eine Reglerleiste für den Weißwert ist hinzugekommen.

Übersichtliche Presetwahl

Übersichtliche Presetwahl

Kurz bevor ich zum nächsten Modul springen will entdecke ich noch, dass die anwählbaren Presets, wenn man auf das Drop-Down-Feld “Gespeicherte Vorgaben” klickt jetzt nach den Kategorien sortiert sind und sich erstmal nur ein Popup mit der Kategorieübersicht öffnet und dann ein weiteres Popup mit den Presets in der gewählten Kategorie – und nicht mehr die Kilometerlange Liste zum Mausradaufheizen.

 

Neues Maskierungsmenü

Neues Maskierungsmenü

Im Modul “Entwickeln” tut sich da schon etwas mehr: Es sind in den Einstellungen für die Werkzeuge “Verlaufsmaskierung” und die “Pinselmaskierung” die Regler Störung und Moiré neu hinzugekommen. Ausserdem zwei Regler für Lichter und Tiefen die den alten Helligkeitsregler ersetzen sowie eine Auswahlbox für Effekte und zwei Regler für Temperatur und Tönung. Top!

Alle anderen Paletten sind wie gewohnt aufgebaut, jedenfalls habe ich keine bahnbrechenden Änderungen entdecken können bisher. Links die Palette für Vorgaben, darunter die für Schnappschüsse und darunter wiederum die Protokollliste sowie der Bereich Sammlungen. Alles wie gehabt.

Brandneu sind hingegen die Module Karte

Modul Karte

Modul Karte

und Buch. Mit diesem Teil werde ich mich bei Gelegenheit nochmal etwas intensiver auseinandersetzen um zu sehen ob Lightroom es in diesem Punkt mit den handelsüblichen Fotobuchdesignern aufnehmen kann.

Modul Buch

Modul Buch

Nette Spielereien.

Die Funktion zur örtlichen Entrauschung konnte ich leider noch nicht finden – vielleicht haben da andere mehr Glück. Ich gelobe aber danach zu suchen. Auch das Löschen von einzelnen Punkten mitten im Protokoll ist immer noch nicht möglich (schade).

Alles andere Funktioniert wie gewohnt, zum Teil ist das Anklicken mit der Maus noch nicht ganz perfekt implementiert, die Ansicht switcht dann ein wenig hin und her, aber das sind Kleinigkeiten, die in der Final bestimmt gefixt sein werden.

Update 1:

Habe grade die Seite mit den Videotutorials zu Lightroom 4 entdeckt. Im Develop Module Tutorial wird auch beschrieben wie das mit der lokalen Entrauschungsfunktion geht. Auch das Histogramm ist jetzt 5-geteilt und das Schattenaufhellen und Highlightrecovern interferiert jetzt nicht mehr miteinander, wenn man es im extremen Bereich einsetzt.

Update 2:

Wie auch bei dpreview zu lesen ist wurde der Belichtungsregler in der Entwickeln Ansicht mit dem Helligkeitsregler ersetzt, dann jedoch wieder in “Belichtung” umbenannt und mit einer Empfindlichkeitsskala versehen…Dabei wird bei der Betätigung des Reglers nicht die Empfindlichkeit linear erhöht sondern nur die Helligkeit in den Mitteltönen angehoben. Ich finde es so praktischer, dennoch geht hierbei natürlich eine Einstellmöglichkeit flöten, was vom ein oder anderen negativ ausgelegt werden könnte.

Lightroom 4 Beta ist da.

Screenshot blog.adobe.com

Screenshot blog.adobe.com

Wie ich vorhin gelesen habe ist die Lightroom 4 Beta 1 zum Download verfügbar.

Die Liste der Features habe ich ins Deutsche übersetzt, daher könnte es sein, dass sie etwas missverständlich klingen.

Ich werde mir die Software nachher mal installieren und anschauen, was sich tatsächlich so alles getan hat. Einige der neuen Features klingen sehr vielversprechend.

Die Neuerungen in Kürze (Kommentare in Klammern):

  • Umfangreicher Video Support (Brauchts des? Vielleicht ganz praktisch.)
  • Bilder Verwalten per Aufnahmeort über das Kartenmodul
  • Vereinfachtes Verändern der Basiseinstellungen
  • Umfangreiche neue Schatten & Lichter Werkzeuge (Interessant!)
  • Zusätzliche lokale Anpassungswerkzeuge wie z.b. Rauschreduzierung und Weißabgleich (Cool!)
  • Das Soft Proofing wurde komplett überarbeitet (War dringend nötig!)
  • Photobuch Erstellung jetzt auch direkt in Lightroom möglich (Nett.)
  • Emails direkt aus Lightroom heraus verschicken (Find ich super – brauch ich gelegentlich mal)
  • Videos direkt auf Facebook und Flickr hochladen (Sinnfrei.)
  • Verbesserter DNG workflow (Was damit wohl gemeint ist?)
  • Adobe Revel export workflow (Was auch immer damit gemeint sein soll…)

 

Nex 7: Kamerainterne Entrauschung vs. Lightroom Entrauschung

ISO3200 direkt aus der Kamera

ISO3200 direkt aus der Kamera

Ich nutze die NEX7 zur Zeit noch im RAW&JPG Modus, aber die JPGs sind oft besser als die RAW Verarbeitung in LR3.6, sodass ich überlege sie nur noch in JPG zu verwenden.

Im High-ISO-Bereich ab 3200 ist die kamerinterne Bildoptimierung Lightroom, in Bezug auf die Entrauschung und die automatische CA-, Verzeichnungs- und Vignettierungskorrektur um Lichtjahre voraus.

Während aus LR3 mit steigender Isozahl immer mehr lila Murks rauskommt und Chromatische Abberation sowie Verzeichnung und Vignettierung auch bei niedrigen ISO-Zahlen nicht korrigiert werden, sehen die JPGs direkt aus der Kamera bis einschliesslich ISO16000 verhältnismässig tiptop aus.

Es sieht derzeit alles danach aus, als wäre Lightroom noch nicht auf die Sony RAWs optimiert. Eventuell fehlt es sogar an fortschrittlicheren Entrauschungsalgorithmen. Und Korrekturprofile für die NEX 7 oder das Zeiss 24/1,8 gibts derzeit auch noch nicht, es sei denn man erstellt sich mit dem Adobe Lens Profile Creator selber welche.

Gute Gründe also, die NEX 7 bis Lightroom aufgeholt hat – zumindest im High-ISO-Bereich – im JPG Betrieb zu fahren. Im Low-ISO-Bereich bis hinauf in den unteren High-ISO-Bereich bis ISO3200 kann RAW aber unter Umständen noch Vorteile durch die etwas differenziertere, feinere Anmutung der Bilder und den Dynamik- und Weissabgleichsspielraum haben. Ein Custom Profile wäre hier allerdings Pflicht.

Verzeichnung des Tamron 17-50/2,8 non-VC

Das Tamron 17-50/2,8 hat einige Vorzüge: Es ist preiswert zu bekommen, hinlänglich gut (wenn auch mit viel Plastik, aber dennoch straff) verarbeitet, im Zentrum schon bei Offenblende knackscharf, relativ klein und leicht (im Vergleich zum AF-S 17-55/2,8) und etwas abgeblendet eine Granate.

Die Nachteile? Vignettierung, weiche Ränder bei Offenblende und Verzeichnung. Warum mir das egal ist? Weil weiche Ränder entweder nicht bildwichtig sind oder man blendet ab und Vignettierung und Verzeichnung sind mit einem Klick in Lightroom weg:

Ohne Korrektur:

Mit Korrektur in LR:

Ansonsten wurde bereits genug über das Objektiv geschrieben, da enthalte ich mich mal einer identischen eigenen Meinung. :)

Wer weiterlesen möchte kann ja mal bei Klaus Schroiff’s ganz hervorragend gemachter “photozone” vorbeischauen *klick*