Süsses Video…

Ein Kollege meinte ich solle dieses Video mal posten – es geht um das iPhone 4s. Seine Tochter erklärt dabei im “Dingsda”-Stil das Telefon. Es wurde von meinem Kollegen in Zusammenarbeit mit seiner Frau und Tochter in mühsamer Kleinarbeit selbst produziert, und das obwohl keiner von den Dreien bisher Erfahrung mit Videoproduktion hatte.

Normalerweise sind mir solche Anfragen wurscht, aber ich fand das Video einfach so totaaaaal süss. Krieg ich jetzt ein iS?

Apple iCam – die perfekte Kompaktknipse ist da!

iPhone 4

iPhone 4

Wenn ich über Kameras nachdenke, dann denke ich meistens an besonders tolle Bedienkonzepte, die neuesten Systeme, die erst in den nächsten Monaten in den Handel kommen werden (oder noch nichtmal offiziell angekündigt sind) und die (für nicht-Kamera-Freaks) Preise in Regionen zwischen viel zu teuer und völlig beknackt haben.

Oder ich denke über die perfekte Knipse mit WLAN, GPS und Internetanschluss nach und wie sie wohl aussehen könnte. HDR-Funktionalität und Panoramamodus sollte natürlich ebenfalls eingebaut sein, die Farben sollten einfach von Haus aus annehmbar aussehen und einen nicht zu grossen Pixelpitch sollte sie haben. Wann sie wohl auf den Markt kommen wird?

Und dabei vergesse ich, dass es diese Kamera bereits gibt: Das iPhone 4 (bzw. 4s), dass ich jeden Tag für alle möglichen und unmöglichen Fotos benutze.

Ich verwende es für Screenshots, um Notizen abzufotografieren, damit ich nicht zum Kopierer rennen muss um mein Exemplar mitnehmen zu können, mache Schnappschüsse aus dem Cafe, von Freunden oder einfach nur um mich daran zu erinnern, dass ich diese Location bei besserem Licht oder zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal mit einer besseren Kamera besuchen will. Ein merkenswerter Spruch an der Wand, eine Landkarte, eine Telefonnummer auf einem Plakat oder ähnliches…

Spruch auf einem Plakat

Spruch auf einem Plakat

Die Gründe sind so vielfältig wie die Fähigkeiten dieses kleinen Wunderdings, das mir eines Tages als Telefon in die Hosentasche geschlüpft ist und inzwischen zur meistgenutzten Kompaktknipse im Haushalt avanciert ist.

Wenn ich das iPhone nicht mehr als Telefon sondern zum Beispiel als Fotoapparat betrachte fällt sofort auf: Es ist technisch in vielen Bereichen ganz weit vorn.

Ein GPS bauen die Kamerahersteller wie Nikon und Fuji erst seit kurzer Zeit in ihre Outdoorkameras ein, im iPhone ist dies seit der zweiten Generation Standard. WLAN ist auf dem Fotomarkt bisher nur den Profimodellen vorbehalten oder mit Einschränkungen und Zusatzhardware (eye-fi) und etwas Tricksen auch in anderen Kameramodellen möglich. Aber surfen kann man mit den Geräten trotzdem nicht. Und schon gar nicht von unterwegs mit UMTS.

Ganz zu schweigen davon, dass man sich Filter, Bildbearbeitungsfunktionen oder andere Software einfach nachinstallieren könnte. Oder mal schnell bei Google Maps den Sonnenstand zu einer bestimmten Uhrzeit herausfinden und sehen was die neuesten Tweets erzählen. Auch der Bilderupload geht mit DSLRs nicht oder nur zu vorher am heimischen Rechner festgelegten Bilderdiensten.

Oder nehmen wir die Videofunktion: Ich kann mit dem iPhone ohne weiteres ein Videotelefongespräch führen, ob per Skype oder mit der eingebauten Facetime App ist dabei nebensächlich. Macht das mal mit einer 4500 EUR Nikon D3s oder einer Canon 1Dx für die ihr erstmal ein WLAN Modul kaufen müsst, damit ihr überhaupt irgendwas irgendwohin schicken könnt… :)

Achja: Navigon für D3x habt ihr auch noch nicht? Musik hören mit der Kamera, wenn man von einer Fototour nach Hause fährt, hat vermutlich auch noch Niemand mit seiner super-duper DSLR hinbekommen.

Sicherlich – die Bildqualität des iPhones hängt mit dem winzigen Sensor und nur 5MP den Sensoreigenschaften einer dicken D700 oder einer Pentax 645D meilenweit hinterher. Aber die beiden bekommt man halt auch nicht so einfach in die Hosentasche und hat sie in der Folge auch nicht so oft dabei. Und was heisst das? Keine Fotos.

Aber wenn, dann bessere. Vielleicht. Oder die Leute sind so erschrocken von den grossen Brocken, dass die Bilder vielleicht doch nur anders, technisch hochwertiger aber nicht zwangsläufig besser werden. Ein iPhone wird von Fotografierten wie Zuschauern gleichermassen nicht wirklich ernst genommen. Die Bildqualität wird oft unterschätzt. Ins Kino darf ich meine E-P1 nicht mitnehmen, mein iPhone schon. Nicht dass ich die Rechte der Filmvorführer nicht ernst nehmen würde – im Gegenteil. Ich werde einen Teufel tun und mit dem iPhone im Kino einen Mitschnitt anfertigen. Sowas gehört sich nicht. Aber genausowenig würde ich das mit einer E-P1 oder irgendeiner anderen Kamera tun. Nur darf ich mit iPhone ins Kino, mit der E-P1 nicht.

Sicherlich – die Einstellbarkeit der bildwichtigen Parameter ist beim iPhone nicht so doll wie bei den Spezialisten. Damit muss man leben. Aber hey – was solls! Seit IOS5 hat das iPhone 4 jetzt sogar einen Hardwareauslöserknopf bekommen und ist schnell knipsbereit – auch aus dem Sperrbildschirm heraus. Und mal ehrlich: mehr brauchen doch 90% aller Hobbyknipser eh nicht, oder? Hauptsache der Moment ist im Kasten. :)

Wenn ich Heute wieder gefragt werde, warum um alles in der Welt ich knapp 700 EUR für mein iPhone ausgegeben habe, dann antworte ich: Weil es die beste Kompaktknipse und der lustigste Taschencomputer auf diesem Planeten ist.

Wo habt ihr sonst schonmal einen Computer UND eine Kamera mit GPS, WLAN und selbst anpassbarer Firmware für 700 EUR gesehen?

Ob ich nochmal das gleiche Geld für ein iPhone 4s auf den Tisch legen würde? Hmm…die neue JPEG-Engine und die Kamera im 4s wäre der Grund vom 4er upzugraden…Leider bisher für mich auch der einzige. Vermutlich werd ich noch eine Weile warten.

In diesem Sinne – Happy Shooting!*

P.s.: Fast hätte ich es vergessen: Ein Videoplayer ist das Ding auch noch – aber das ist dann eine andere Geschichte, wenn ich den Apfelriegel mit modernen BluRay-Playern vergleiche. :)

iPhone Videoplayer

iPhone Videoplayer

Fotos per WLAN direkt auf iPhone, iPad und Beamer

iPad, Shuttersnitch und WLAN-Hotspot

iPad, Shuttersnitch und WLAN-Hotspot

Neulich, es ist schon ein paar Monate her, erzählte ich einem befreundeten Fotografen von der Hochzeit eines Freundes und wie ich die Gäste dazu gebracht habe, sich selbst auf der Party zu fotografieren.

Die Idee war einfach: Ich hatte eine Nikon D2x mit WLAN-Adapter, genannt WT-2, einem Blitz und einem Tamron 17-50/2,8 vorkonfiguriert an prominenter Stelle im Saal platziert. Die Kamera sendete nun, sobald jemand ein Bild gemacht hatte das JPEG File direkt per WLAN auf den Beamer, der, wenn keine Fotos gemacht wurden, im Saal die Diashow mit Szenen aus dem Leben des Hochzeitspaars in einer Endlosschleife zeigte.

Ein kurzer Hinweis per Mikrophon genügte und die Nummer war geritzt – es klappte besser als erwartet. Jeder schnappte sich im laufe des Abends mal den unkaputtbaren Fotobackstein (“schliesslich hat man nicht alle Tage die Gelegenheit mal mit einem echten Profibrikett Fotos zu machen” usw…) und machte ein paar Schnappschüsse von der Party.

Und ich konnte mich entspannt zurücklehnen und den Abend einfach geniessen. :)

“Wie geht das noch von der Cam in Richtung iPad mit Software, quasi live?” schrieb mich der Fotofreund gestern an. Meine Antwort war etwas ausführlicher, sodass ich mir gedacht habe: Das könnte a) vielleicht auch andere interessieren und b) mach doch einen Blog-Artikel draus.

Und während ich diese Zeilen schreibe erreicht mich schon die nächste Anfrage eines Lesers, der den etwas älteren Artikel “Zickenterror” gelesen hatte.

Hier also nun eine etwas ausführlichere Einführung zu diesem Thema

Alle bis dato produzierten DSLR und Mirrorless-Kameras mit Ausnahme der Nikon Coolpix S51c haben eines gemeinsam: Sie können kein WLAN. Für manche Kameramodelle gibt es sogenannte “Wireless Transmitter”(Nikon) oder “Wireless File Transmitter”(Canon). Diese unterstützten jedoch meistens nur die Pro- oder SemiPro Gehäuse der Hersteller und sind extrem teuer. Die billige Alternative zum WLAN Versand von Bildern heisst “Eye-Fi” – eine SD-Card mit WLAN-Modul. Leider besitzen alle derzeit verfügbaren WLAN-Lösungen so ihre Tücken.

Die Spezial-WLAN-Adapter der Hersteller – Viele Nachteile, einige Vorteile.

Die Spezialhardware wie Nikons WT-Serie oder Canons WFT’s ist allerdings in der Regel nicht kompatibel zur nächsten Kamerageneration und exorbitant teuer im Vergleich zu einem handelsüblichen WLAN Stick. Eine löbliche Ausnahme macht hier der WT-4 von Nikon, der sowohl an der D300 als auch an D300s, D700, D3, D3x und D3s verwendet werden kann. Vermutlich wird er aber zur nächsten Kamerageneration bereits nicht mehr kompatibel sein. Schlimmer noch: die Firmware der älteren Adapter wie z.B. die des Nikon WT-2 (zur D2x und D2xs) wurde seit Jahren nicht mehr überarbeitet, was zur Folge hat das nur veraltete Verschlüsselungsalgorithmen verwendet werden können. Wer zwingend WPA oder WPA2 verwenden möchte guckt hier voll in die Röhre. Auch Übertragung nach den neueren 802.11g oder n Standards ist für diesen Adapter nicht verfügbar, was für heutige Verhältnisse zu extrem langsamem Datentransfer führt.

Die aktuellen Neupreise für diese Spezial-WLAN-Adapter liegen derzeit zwischen 450 und 800 EUR. Wenn man bedenkt, das WLAN in Computern, Tablets und Smartphones seit Jahren Standard ist, so ist das eigentlich eine Unverschämtheit. Vor allem bei Profikameras, die mehrere Tausend Euro kosten eigentlich nicht mehr Nachvollziehbar. “Abzocke” würden viele Fotografen vielleicht sagen. “Spezialanwendung” würden vermutlich die Kamerahersteller antworten.

Die Vorteile der Speziallösungen liegen in

  • der Verarbeitung,
  • der guten Sendeleistung,
  • der wetterfesten Abdichtung und
  • dem perfekt abgestimmten Zusammenspiel mit der Kamera.
  • Man kann mit dem WT-2 beispielsweise wählen welche Dateien übertragen werden sollen: Nur JPEGs oder nur die RAWs/TIFFs oder beide Dateitypen.
  • Eine Konfiguration der Übertragungsparameter ist auch vor Ort übers Kameramenü möglich
  • Auch kann man auswählen ob alle Bilder sofort automatisch übertragen werden sollen oder nur diejenigen, die zum Übertragen markiert wurden.
  • Übertragungen werden automatisch nochmal gestartet, sobald wieder eine WLAN-Verbindung zur Verfügung steht oder der Transfer aus einem anderen Grund nicht erfolgreich war.
  • Zum Teil ist auch eine Fernsteuerung der Kamera per WLAN von einem Computer aus möglich.

Es bietet sich für unseren Zweck an, kleine JPEGs zur direkten Übermittlung zu speichern und die RAWs für die Nachbearbeitung am Rechner auf der Karte zu belassen. Falls man den WLAN Uplink mal verlieren sollte sind die meisten Spezialadapter in der Lage die Bilder später zu übertragen, wenn die WLAN-Verbindung automatisch wieder hergestellt wurde.

Eye-Fi – die derzeit einzige günstige Alternative, aber längst nicht Perfekt.

Eine Eye-Fi SD-Karte hat ein paar Vorteile: Auch mit ihr kann man Bilder per WLAN übertragen. Fast jede Kamera mit SD- oder CF-Kartenslot wird unterstützt (CF mit nicht abschirmenden Kartenadapter). Alle gängigen WLAN Standards und Verschlüsselungsverfahren werden unterstützt. Und sie ist günstig! Gradezu Spottbillig, wenn man mit den Spezialadapterpreisen vergleicht: Ab ca. 50 EUR bekommt man das günstigste Eye-Fi Modell neu.

Nicht alles ist Rosa – denn die Eye-Fi hat auch ein paar gravierende Nachteile. Diese sind kurz zusammengefasst:

  • WLAN-Reichweite und -Geschwindigkeit abhängig vom Kameragehäuse.
  • Die Karte muss vorher an einem PC mit Internetanschluss und Spezial-Eye-Fi-Software eingerichtet werden, man kann also die Einstellungen auf der Karte in den meisten Kameras nicht einfach nach Bedarf vor Ort ändern sondern muss bereits vorher wissen, welche WLAN-Konfiguration on Location verfügbar ist.
  • Und die Eye-Fi kann nicht zwischen unterschiedlichen Dateitypen zur Übertragung unterscheiden – sie sendet entweder alle Bilder auf der Karte oder das Bild bzw. das Bilderpaar (falls RAW+JPEG aufgezeichnet werden), dass für den Versand markiert wurde.
  • Auch unterstützt sie nicht eine erneute Übertragung, falls die Verbindung mal verloren geht oder die Übertragung fehlschlägt.
  • Eine Fernsteuerung der Kamera über die Eye-Fi ist nicht möglich.

Erste Wahl in Sachen Useability sind also nach wie vor die herstellereigenen WLAN-Adapter.

Chinesische Firmen bauen doch sonst immer alles nach…

Nicht so in diesem Fall – Bis heute gibt es keinen billigen Nachbau der offiziellen WLAN-Adapter. Warum weis ich leider nicht. Evtl. liegt es daran, dass die Copyshops den Markt hier als nicht Massentauglich einschätzen. Nunja – so ist es nun einmal. Ich behaupte aber mal ganz frech, dass man in spätestens 5 Jahren keine Profikamera mehr ohne eingebauten drahtlosen Übertragungsweg wird verkaufen können.

Nun hat man sich also für einen WLAN Adapter entschieden.

Wie gehts jetzt weiter? Eigener mobiler Hotspot!

Damit ich ortsunabhängig bin und trotzdem vorher alles einrichten kann habe ich immer meine eigene WLAN-Infrastruktur dabei. Diese besteht für Präsentationszwecke aus einem mobilen, Akkubetriebenen Huawei 3g-UMTS-WLAN-Router für die Hosentasche, den man im Handyladen um die Ecke vertragsfrei für ca 99 EUR kaufen kann und der sich bequem über ein Webinterface vom iPad oder PC konfigurieren lässt. Bei bedarf kann man den Internetzugang über UMTS aktivieren. Ausserdem ein USB-Ladekabel.

Ich betreibe den mobilen Hotspot jedoch meist mit deaktiviertem 3G Internetzugang, dies verlängert die Akkulaufzeit unglaublich. Nur im WLAN-Hotspot Modus betrieben reicht eine Akkuladung ca. 6 Stunden, genug für eine Abendparty. Braucht man doch mal mehr Akkulaufzeit schliesst man den Huawei-Router einfach per USB an der nächsten Steckdose oder dem nächsten USB-Steckplatz an – oder man lädt den Akku mit einem mobilen USB-Akkuladegerät wieder auf.

Wer noch einen alten WLAN-DSL-Router herumliegen hat kann natürlich auch diesen vorkonfiguriert auf eine Veranstaltung mitnehmen – jedoch ist hierfür in der Regel eine Steckdose am Veranstaltungsort nötig. Praktischer und flexibler ist da der mobile Hotspot, den man einfach in der Hosentasche oder im Rucksack mit sich rumtragen kann.

Der Vorteil: Mit einem eigenen Hotspot der nur für den Zweck der Bildübertragung eingerichtet wird kann man auch mit der älteren WEP-48bit-Verschlüsselung arbeiten – oder sogar einen komplett offenen Hotspot betreiben ohne sich Sorgen um die langfristige Sicherheit des Hotspots machen zu müssen. So funktioniert dann auch die Kommunikation zwischen iPad und D2x/WT-2.

Zur Präsentation der Fotos und der Weiterverbreitung: Shuttersnitch – oder XnView!

Ich verwende auf dem iPad und iPhone die App “Shuttersnitch”. Dabei handelt es sich im wesentlichen um eine geschickte Kombination aus FTP-Server, cleverer Diashowsoftware, Exif-Viewer, programmierbarem Store-and-Forward-Proxy und Bildbetrachter. Einziger Nachteil: Videos können noch nicht wiedergegeben werden. Das Feature wurde aber im Shuttersnitch Forum bereits vor einiger Zeit gewünscht und wird vermutlich irgendwann kommen.

Die Software ist zwar mit 12,99 EUR für i-Verhältnisse relativ teuer, aber jeden Cent wert! Und absolut gesehen ist das nicht viel Geld für ein erstklassiges Stück Software wie dieses.

Zu den Key-Features gehören für mich die intelligente Diashow, die als Endlosschleife alle Bilder im Folder nacheinander anzeigt, wahlweise mit KenBurns-Effekt, Rahmen und Überblendungen.

Es wird, sobald ein neues Foto per FTP in der App eintrifft, sofort das neueste Bild angezeigt und anschliessend mit der Endlosschleife fortgefahren, in die dann auch das neue Bild automatisch aufgenommen wird. Richtig gut ist auch die Möglichkeit die Bilder von der App aus sofort an eine oder mehrere weitere Applikationen oder Server zu verteilen gelöst. Dazu gehört z.B. die Weiterleitung an Flickr, Facebook, Dropbox, Smugmug oder Zenfolio sowie an eMail-Empfänger und FTP-Server. Man kann über die sogenannten “Aktionen” die Bilder auch vor der Weiterleitung nochmal automatisch bearbeiten. Insgesamt also eine sehr durchdachte App.

XnView ist eine kostenlose Windows-Alternative. Der Bildbetrachter-Tausendsassa bietet die Möglichkeit Diashows mit Ordnerinhalten zu zeigen. Jedoch sind die Fähigkeiten bei weitem nicht so ausgeklügelt wie beim Shuttersnitch. So wird die Bilderliste des Ordners nur einmal pro Durchlauf neu geladen. Das heisst: unter Umständen muss man erst sämtliche im Ordner befindliche Dateien ansehen bevor das neue Bild einmal gezeigt wird. Auch die Weiterverteilungs- und automatisierten Bearbeitungsmöglichkeiten bietet XnView nicht oder nicht in dem Umfang wie der Snitch. Dennoch eine annehmbare kostenfreie Lösung.

Den FTP-Server muss man unter Windows allerdings selbst konfigurieren. Der Filezilla Server macht dies relativ einfach und ebenfalls für 0 EUR ohne weiteres Möglich.

Natürlich kann man sich den WLAN-Router auch sparen, wenn man seinen Laptop mitnimmt, jedoch ist die Konfiguration eines WLAN-Hotspots unter Windows ein echter, abendfüllender Krimi und nicht jeder hat die Zeit und die Lust sich damit rumzuärgern. Und auch die Reichweite ist in der Regel bei einem vernünftigen WLAN-Router etwas besser als beim Laptop.

Und wie kommen die Bilder nun auf den Beamer?

Ganz einfach: mittels der verfügbaren VGA, HDMI oder DVI Adapter für iPhone und iPad schliesst ihr das Gerät an einen Fernseher oder Beamer an und schon seht ihr die Ausgabe des Bildschirminhaltes oder wahlweise die Diashow im Vollbildmodus.

Falls ihr euren Laptop benutzt, sollte er einen HDMI oder DVI Ausgang besitzen, damit die Bildqualität nicht zu sehr leidet.

Das war’s.

Falls ihr andere Erfahrungen gemacht habt oder noch bessere Lösungen kennt: schreibt mir einfach.

IOS5 und die Kamera

Während ios runterlädt

Während ios runterlädt

Nachdem ich erstmal abgewartet habe wie sich iOS5 so schlägt hab ich jetzt doch mal den Download-button geklickt…vor allem wegen diesem einen, neuen Feature!

Durch einen Doppelklick auf die Hometaste öffnet sich jetzt die Kamera-App und die Lauter-Taste fungiert endlich als Auslöser. GEIL! Warum denn nicht gleich so! Wollt ich schon immer so haben. :)

Weitere Features die ich interessant finde? Schaun mer mal. Spannend find ich die Twitter-Integration und vor allem das Messagecenter.

Hat schon jemand herausgefunden wie man den Lockscreen so anpassen kann, dass Termine und Emails permanent dort angezeigt werden?

Veranstaltungen und Ereignisse im Oktober 2011

Screenshot iPhone-Webseite o2

Screenshot iPhone-Webseite o2

Viel ist passiert in dieser Woche:

Das iPhone 4s wurde am 4.10. präsentiert und kann seit Heute (7.10.) vorbestellt werden. Steve Jobs ist zwischendrin (6.10.) verstorben (R.I.P – und danke für das “i”!) und, als wäre das noch nicht genug, behauptet Nikonrumors immer wehementer, dass die Nikon D800 einen Sensor mit 36 Megapixel Auflösung haben soll, 1080p Video und einen 100% Sucher haben wird und am 26. Oktober vorgestellt werden könnte.

Ausserdem erreichten mich noch einige Veranstaltungstipps, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:

  • Carmen and Ingo Photography (vormals “Caringo”), zwei Hochzeitsfotografen aus München, erzählen am 29.10.2011 in Villach in einer Multimedia-Show von ihrer Weltreise 2010. Der Eintritt ist kostenlos, der Inhalt 100% spannend und kurzweilig. Weitere Infos findet ihr auf dem Blog der beiden.
  • Am 12. Oktober startet im Foyer der Versicherungskammer Bayern in München die Ausstellung des Magnum Fotografen Paolo Pellegrin. Die Ausstellung hat täglich ausser an gesetzlichen Feiertagen von 9-19 Uhr geöffnet, der Eintritt ist wie immer kostenlos. Weitere Infos auf der Homepage der VKB.