Aktienkurs Apple
Aktienkurs Apple

Der Aktienkurs von Apple ist seit einem Dreivierteljahr im freien Fall, zeitweise lag der Kurs sogar unter 400 Dollar. Warum eigentlich?

Ich habe mir dafür meine eigene Erklärung zurechtgebastelt: Es kam nicht viel Neues, es wurde bestenfalls Modellpflege betrieben und das was neu war hatte mitunter fette Bugs.

Die Retina MacBooks hatten teilweise Probleme mit Bildschirm, Mainboard und SSD, die neuen iMacs haben (für manche durchaus relevant!) ein Useabilityproblem: kein DVD-Laufwerk, der Kartenleser schlecht zu Erreichen auf der Rückseite und selber Speicher aufrüsten geht nur beim 27-Zöller. Deutlich viel teurer sind sie ausserdem.

Beim iPhone 5 gabs Kratzer im Gehäuse für umsonst mit dazu – direkt ab Werk, ausserdem LTE in Deutschland nur im Telekom-Netz, kein Zubehör zum Verkaufsstart, Lieferprobleme bei der Kabelage und ansonsten nicht viel Neues ausser einer Icon-Zeile mehr auf dem Screen.

Ausserdem verärgerte Apple etliche Profis durch ihre (Desktop-)Softwarepolitik und blöde, nervige Bugs bei Mac OS X Lion und Mountain Lion. Hinzu kamen Restrukturierungen bei Apple selbst, Ärger mit der Maps-App usw.

Parallel dazu trommelten die Medien immer wieder die neuesten Rekordverkaufszahlen für Android in der Gegend herum. Alles so toll! Alles besser da drüben.

Alles besser bei Android?!

Viele, die vor einer Weile ein neues Android Gerät angeschafft haben um das iPhone abzulösen trauern inzwischen der iOS Welt hinterher. Oder zumindest einem Teil davon. Diesen einfach funktionierenden Smartphones, die vielleicht nicht alles können, aber das was sie können ohne Stress und Frickelei einfach machen. Dem Datenschutzmanagement im Betriebssystem, den Lieblingsapps oder der flutschigen, übersichtlichen Bedienung, dem einheitlichen Design und der Qualität der Verarbeitung.

Ich selbst beobachte Android weiterhin mit Spannung, denn in der Apple-Welt fehlt mir der einfache Dateiaustausch, die Möglichkeit System-Apps zu ersetzen durch bessere oder sie zu Erweitern, eine Galerie, die EXIF-Daten anzeigen kann, die Möglichkeit eigene Apps aufs Phone zu bekommen ohne Developer Account, ein Switcher für WLAN/Bluetooth/Mobile Daten/Helligkeit usw. etc. etc.

Mir fehlt im iPhone auch ein microSD-Leser, ein standard-microUSB-Anschluss, ein wechselbarer Akku (mit ausreichend Kapazität für mindestens einen ganzen Tag fleissige Nutzung!!!) und LTE in alle Netze sowie ein NFC Chip um das Pairing mit WLAN-fähigen Kameras und andere praktische Anwendungen nutzen zu können.

Android fehlt was

Alles Dinge, die Android heute schon besser kann als iOS. Auf der anderen Seite fehlt in Android ein Datenschutzmanagement im Betriebssystem, dass den Zugriff von Apps auf Kalender, Adressbuch, Locationdaten usw. regelt (ja – mit PDroid frickelei geht auch das – aber ich will nicht frickeln müssen wegen sowas), eine Notiz-App mit non-Google-IMAP Sync, ein flutschiges, übersichtliches und schickes Userinterface, eine Einheitliche Bedienung über alle Apps hinweg, CalDAV/CardDAV sync ohne Zusatzsoftware, zeitnahe Sicherheitsupdates über min. 3 Jahre usw.

Von den grossen Herstellern ist inzwischen die neue Generation Android Geräte auf dem Markt gekommen: Google hat vor einer ganzen Weile das Nexus 4 auf den Markt geschoben, das als LG Optimus G neuerdings auch in Germany zu haben ist, HTC fängt langsam an das One zu verkaufen und seit Heute gibt es das S4 von Samsung. Nicht zu vergessen das Xperia Z, dass mit einer Gehäuseabdichtung nach IP-57 Standard und, dank der Unterstützung von freien Android-Distributionen durch Sony, auch mit der Möglichkeit ein Stock-ROM zu verwenden daherkommt. Auch Asus hat mit seinem Padfone 2 und dem Padfone Infinity zwei Geräte mit aktueller Technik im Programm.

Bei meinem Samstagnachmittagseinkaufsbummel im Einkaufszentrum hab ich im o2-Shop mal einen Blick auf das neue Samsung S4 geworfen und anschliessend zur Kontrolle nochmal das HTC One und dann wieder mein iPhone 4S in die Hand genommen. Ganz ehrlich: der Hype von Samsung nervt – und es wäre, wie ich erwartet hatte, überhaupt kein Problem gewesen ein S4 heute zu bekommen. Stand 19:30 hatten alle Handyläden, die ich aufgesucht habe noch mindestens eins im Regal.

Apple hat verdammt viel Glück gehabt

Kurz gesagt: Apple hat verdammt viel Glück gehabt, dass noch keiner etwas wesentlich Besseres auf den Markt gebracht hat als sie – sonst wäre das Thema Aktienkurs vermutlich noch fataler ausgefallen. Umgekehrt heisst das aber auch, dass Apple seinerzeit etwas sensationell neues erfunden hat und seiner Zeit weit voraus war – und zwar so sehr, dass iOS bis heute weiterhin in vielen Bereichen immer noch der Benchmark ist.

Das Galaxy S4 ist von der Hardware ein tolles Gerät. Aber leider sieht es dermassen billig aus, dass ich es gar nicht haben will. Es ist auch nichts wirklich bahnbrechend neues daran – eher ein S3 Update mit aktuellem Display und SoC. Wirklich Neu sind nur einige Softwarefeatures die mich überhaupt nicht interessieren. Nicken um zu scrollen, wegschauen um ein Video zu stoppen – sorry, was soll das? Leider fehlt auch noch der in vielen anderen Androiden übliche FM Radioempfänger. Ausserdem ist unklar wie lange und wie zeitnah das Telefon supported werden wird. Auch so ein Android Problem: Fragmentierung – Zu viele Devices mit zuvielen Versionsständen und zuwenige, die ein Update bekommen.

Das S4 wirkt billig und hat kein Radio

Immerhin kann man den Akku wechseln und microSD-Karten einsetzen. Aber das Gehäuse sieht nicht nur billig aus, es fühlt sich auch billig an. Ich bekomme jetzt noch Schüttelfrost wenn ich nur daran denke. *pfui*

Rein haptisch ist das HTC One dagegen eine echte Granate und durchaus im Stande dem iPhone Konkurrenz zu machen. Es liegt hervorragend in der Hand, hat die Tasten an den richtigen Stellen und im Gegensatz zum S4 hat das One einen FM Radioempfänger. Aber auch dieses Telefon ist nicht wirklich optimal: Die HTC Sense Oberfläche ist ganz ok aber Blinkfeed nervt und lässt sich nicht deaktivieren (ausser durch rooten und flashen…) und auch hier gibts das Problem mit ungeklärtem Support und all den anderen Android-typischen Themen. Ausserdem ist der Akku nicht wechselbar und es gibt keinen microSD-Slot für Speichererweiterung. Das Display ist zwar Megatop und auch Prozessorpower und RAM ist mehr als ausreichend vorhanden.

Überall nur 95% Lösungen…

Aber ganz ehrlich: Eine 95% Lösung hab ich mit meinem iPhone 4s jetzt schon (ganz ohne frickeln). Da brauche ich mir kein neues Smartphone zu besorgen.

Anmerkung: Der Autor hat weder Aktien von Apple noch von HTC, Samsung, LG oder Asus und ist trotzdem ständig auf der Suche nach dem noch besseren Handy.

 

Endstation
Endstation

Neulich habe ich in einem Posting meine Beweggründe für die Wasserzeichen in den Bildern dargelegt. Was danach passiert ist war teilweise sehr positiv, teilweise nicht so optimal.

Erstens: Die Anfragen von Suchmaschinenspidern nach Bilddateien sind drastisch zurückgegangen. Ziel erreicht.

Zweitens: Die Anzahl von traurigen, enttäuschten, in jedem Fall aber nachvollziehbaren Statements von Lesern wegen der Wasserzeichen in den Bildern ist deutlich gestiegen. Und auch mich stört das Wasserzeichen in den Bildern, denn die Fotos sind nachher nicht mehr die gleichen wie ohne Wasserzeichen, sehen anders aus, haben eine andere Bildwirkung, drücken mitunter nicht mehr das aus, was ich gefühlt habe als die Aufnahe entstand. Auch Screenshots werden dadurch verunstaltet. Nicht wirklich optimal.

Was also tun?

Die Bilder sollen barrierefrei und ohne Beeinträchtigung von den Blog-Lesern gesehen werden können. Gleichzeitig will ich aber nicht zum Contenthiwi von Google, Facebook & Konsorten degradiert werden, die im Moment dafür sorgen, dass meine Arbeit, meine Ideen, meine Zeit die ich in die Bilder und Artikel stecke nur noch als Teil ihrer Produkte gesehen wird. Und zwar in einer Art und Weise wie der jeweilige Internetriese das grade für richtig hält. Ich möchte jedoch, dass meine Arbeit im entsprechenden Kontext gesehen wird. Als Ganzes. Schliesslich steckt hinter den Bildern und Artikeln auch ein nicht unerheblicher kreativer und freizeitlicher Aufwand, den ich gerne leiste, solange es Spaß macht.

Im Moment sehe ich mehrere Optionen, aber keine davon ist wirklich sexy:

  • Aufhören mit dem Blog (wäre der falsche Weg – und es würde mir vermutlich fehlen)
  • Eine andere (sprich: händische, arbeitsaufwändigere) Form der Bildkennzeichnung, zum Beispiel durch Platzieren eines kleinen Logos an einer nicht auffälligen Stelle im Bild (gibt es die?)
  • Lesen nur mit Login (noch unangenehmer als die Wasserzeichen für die Leser und nicht wirklich eine Option)
  • “Bezahlschranke”: Das würde bedeuten, dass ich den Blog nicht mehr für die Leser kosten- und werbefrei publizieren kann und Content nicht mehr öffentlich zugänglich ist. Noch eine Stufe schlimmer als lesen nur mit Login -> will ich nicht und ist auch keine Lösung.
  • Aussperren der Suchmaschinenbots (funktioniert nicht zuverlässig)
  • Einblenden des Wasserzeichens nur wenn das Bild nicht von meinem Blog aus geladen wurde (funktioniert nicht immer)
  • Irgendetwas anderes…Vielleicht fällt euch noch etwas dazu ein?

Ich werde mir jetzt erstmal eine Auszeit vom Bloggen nehmen und überlegen, ob es eine Möglichkeit gibt alle Vorstellungen unter einen Hut zu bringen. Mir darüber klar werden wie ich in Zukunft mit diesem Blog weitermachen will. Und ob ich das will.

Lest bitte in der Zwischenzeit, während ich vor mich hin grüble, die bestehenden Artikel im Archiv, damit es euch hier nicht gar zu langweilig wird.

In jedem fall sage ich hier (und natürlich auf meinem Twitter Account) bescheid wie es hier weitergehen wird. Bis demnächst!

Nachdem ich von verschiedenen Seiten darauf angesprochen wurde, warum jetzt alle Bilder hier im Blog mit Wasserzeichen versehen sind: Bedankt euch bei Google, Facebook und Co, die offensichtlich immer dreister die Auffassung vertreten, dass Content, der nicht von ihnen produziert wurde dennoch irgendwie ihnen gehört und von ihnen benutzt werden darf um noch mehr Kohle zu scheffeln.

Da war Instagram, die mal meinten, dass sie alle Bilder auf ihren Servern verkaufen könnten. Ein Aufschrei ging durch die Instagram Usercommunity – und nachher war das alles ja nur ein blödes Missverständnis. Oder doch ein erster Testballon, wie weit man dieses Mal die Grenze zu seinen Gunsten verschieben kann – nur um es beim nächsten Mal einfach wieder zu versuchen?

Oder jetzt Google, deren neue Bildersuche so gestaltet ist, daß sie im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten fremden Content so in ein Produkt verpackt, welches dem Urheber keinen Vorteil durch publicity mehr bringt, weil die Leute nicht mehr auf die Webseite des Fotografen schauen müssen um es in groß zu sehen.

Allgemein gesagt sind mir diverse Unternehmen mittlerweile etwas zu gierig nach lukrativen Daten geworden – so fängt Twitter seit dem letzten Update nun an, die Finger nach den leckeren Telefonlogs und den Adressbüchern der Android-User auszustrecken…Bin mal gespannt, wann Twitter das bei iOS auch versucht. Zumindest kann man den Apps unter iOS mittlerweile untersagen, das Adressbuch auszulesen. Android ist da noch nicht so weit…aber soll es vielleicht auch gar nicht?

Seht es als Protestaktion, Kurzschlussreaktion in einer auswegbegrenzten Situation oder was auch immer. Es ist nicht gegen euch Leser des Blogs gerichtet sondern gegen die Firmen, die selbst wenig eigenen Content beisteuern und Ihre Intelligenz auf Datenstaubsauger und Analysealgorithmen und hübsche Frontends verwenden um die Kreativität der User aus dem immer kleiner werdenden, kreativen, privat unterhaltenen Internet sowie den herangezüchteten, durch sie selbst kontrollierten Contenterstellungswerkzeugen wie Circles, Hangouts, Picasa, Instagram, Timeline, Flickr, 500px, Docs, Facebook, Tadaa usw. abzusaugen und zu barer Münze zu machen. Ich bin mal gespannt wohin das noch führt…

Ich habe nichts gegen das freie Teilen im Netz, solange beide Seiten ihren Spaß daran haben. Wenn aber Dienste wie Google mit seiner Bildersuche, Facebook durch abschotten der User und -beiträge nach aussen oder Instagram durch AGB-Änderungen versuchen das Gleichgewicht zu ihren Gunsten zu verschieben muss ich einfach Konsequenzen daraus ziehen.

Da ich nicht euch das Betrachten vermiesen will habe ich den Transparenzgrad der Schrift im Bild so gewählt, dass er bei den meisten Bildern dem Betrachter nicht oder zumindest ignorierbar auffallen sollte, die Bilder aber für kommerzielle Zwecke unbrauchbar werden. Ganz zuverlässig ist das Verfahren noch nicht, aber eine bessere Idee habe ich zur Zeit zu dem Thema nicht. Und die leise voranschleichenden Strategien der grossen Internetriesen unkommentiert hinnehmen möchte ich ebenfalls nicht.

Falls ihr einen Vorschlag habt, wie man das Thema einfacher / anders / besser handhaben kann schreibt mir bitte.

Immerhin ist seitdem ist die Zahl der Requests von komischen Suchmaschinen Indexern, die bisher einen nicht unerheblichen Trafficanteil verursacht haben, massiv zurückgegangen. Scheint wohl für die Interessen mancher Firmen nicht mehr so spannend zu sein, der Blog. Und sicherlich hat das auch mittel- bis langfristig Einfluss auf den PageRank und die Nutzerzahlen dieses Blogs. Na und? Shit happens.

Mich deswegen zum unfreiwilligen Google-, Facebook oder <enter_big_internet_company> Mitarbeiter degradieren zu lassen, darauf hab ich nun wirklich keine Lust. :-)

Die Leute, die es wirklich interessiert, was ich hier schreibe werden den Blog hoffentlich auch weiterhin lesen.

Wenn ihr das ein oder andere Bild ohne Wasserzeichen sehen wollt schreibt mir bitte eine mail mit dem Dateinamen und dem Link zum Artikel.

So – die Woche neigt sich auch wieder dem Ende zu, noch zwei Tage, dann ist endlich wieder Montag. Wie schön.

Ja – und dann war doch so einiges Los im Netz:

  • Christian Wulff ist als Bundespräsident am heutigen Freitagvormittag um 11:06 zurückgetreten. Dies teilte mir die ganz ausgezeichnete Tagesschau App um genau  11:11 als Eilmeldung mit. Warum auch nicht – ist ja schliesslich grade Karneval.
  • Apple bringt Mountain Lion auf den Weg. Noch mehr Consumerkram, noch mehr iPad-Features auf dem Desktop. Noch einfacher. Mir würde es ja schon helfen, wenn meine Bildbearbeitungs- und Filmschnittsoftware wie z.B. Lightroom, DXO Filmpack, Photoshop Express, Final Cut Pro X usw. endlich stabil unter dem “alten” oder besser: “noch aktuellen” Lion ohne Berge funktionieren würde. Ziemlich unfertiger Mist, den Apple hier abgeliefert hat. Manchmal ist alte Zöpfe abschneiden erst nach einer längeren Übergangsfrist sinnvoll…Fürs erste bleib ich jedenfalls wo es nötig ist auf Snow Leopard.
  • Google’s neue Datenschutzbestimmungen, die am 1.3. in Kraft treten sollen, stoßen auf offiziellen Widerstand in USA. Hierzulande bisher (noch) nicht.
  • Nikon lässt die D800 / E aus dem Sack und sich bestehlen (vielleicht).
  • Die Auslieferung der ersten Sony SEL 50/1,8er Objektive hat begonnen, vereinzelt sind deutschlandweit ein paar Exemplare aufgetaucht. Ich habe meins heute bekommen…Die ersten Resonanzen im Netz sehen schonmal extrem vielversprechend aus. Und decken sich mit meinen ersten Eindrücken. Mehr dazu bei Gelegenheit hier im Blog.
  • Pentax hat mit der K-01 einen ersten ernsthaften Versuch gemacht in den Markt der spiegellosen Systemkameras einzusteigen, dabei vor lauter “Marc Newson” Designereuphorie aber leider vergessen, dass richtig gute Systemkameras a) ein dreh- oder schwenkbares Display, b) einen eingebauten Systemblitz mit Blitzfernzündungsmöglichkeit und c) einen elektronischer Sucher haben müssen. Zumindestens zum Aufstecken, wenn schon im Gehäuse kein Platz war. So wird das Ding wohl als Designertürstopper enden. Schade. Aber wer weis – vielleicht hab ich die Rechnung auch ohne Kompaktknipsen-Umsteiger gemacht, die ja heute schon die 550Ds und Nikon D3000 Kameras mit Liveview am ausgestreckten Arm benutzen…Hoffentlich kommt zur Photokina mit der K-3 oder K-1 wenigstens der lang ersehnte Kleinbildbody als DSLR auf den Markt für uns Fotoenthusiasten. Oder zumindest ein fehlerbereinigter K-5 Nachfolger…
  • Olympus hat mit der OM-D E-M5 eine spiegellose Systemkamera in wunderschönem Retrodesign vorgestellt. Seit langem fordern die Olympioniken endlich einen Body mit eingebautem elektronischen Sucher, Blitzschuh, Blitz und Klappdisplay. Bis auf den internen Blitz hat die OM-D das alles, was ihr in der Fangemeinde, nicht zuletzt wohl auch wegen der etwas sperrigen Bezeichnung das kürzel “OMG” (Oh My God) eingebracht hat. “To die for” wie die Amis sagen würden. Leider hab ich mich wegen der unbefriedigenden Sensorentwicklungen im mFT-Bereich davon zurückgezogen, aber ich freue mich riesig für die Olyfans, dass sie jetzt endlich “Ihre” digitale OM bekommen werden.
  • Leica kämpft weiterhin mit Lieferschwierigkeiten bei der M9-P und der S2.
  • ACTA wird nochmal neu Diskutiert. Good News!
  • Voigtländer hat zwei neue Festbrennweiten für Nikon und Canon und ein neues superlichtstarkes Weitwinkel für mFT in der Mache: der Nachfolger des exzellenten 75/2,5 Heliar SL wird auf den Namen “Heliar Classic 1,8/75″ hören und ist somit etwas Lichtstärker als sein Vorgänger geworden. Ausserdem hört man von einem 1,2/35mm Nokton für Canon / Nikon, dass es schon länger als Erfolgsmodell für Leica M von Voigtländer gibt, sowie einem 0,95/17,5mm für mFT.

So das war’s erstmal wieder von meiner Seite.

Schönes Wochenende & allzeit spannende Fotos

Die folgende eMail einer Bekannten (nicht etwa von LinkedIn selbst – nein) erreichte mich gestern. Ich habe daraufhin mein LinkedIn Profil gelöscht. Diese “Social Media” Firmen glauben wohl sie können ihre Kunden veräppeln wie es ihnen grade passt. Ohne mich.

Dear all, 

I received the following message from a contact and I am forwarding it for your awareness and consideration. 

Without attracting too much publicity, LinkedIn has updated their privacy conditions. Without any action from your side, LinkedIn is now permitted to use you name and picture in any of their advertisements. 
(See ch. 2 of their privacy policy: http://www.linkedin.com/static?key=privacy_policy&trk=hb_ft_priv ) 

Some simple actions to be considered: 

1. Place the cursor on your name at the top right corner of the screen. From the small 
pull down menu that appears, select "settings" 
2. Then click "Account" on the left/bottom 
3. In the column next to Account, select the option "Manage Social Advertising" 
4. Finally un-tick the box "LinkedIn may use my name and photo in social advertising" 
5. and Save 

How to inform your connections? Simple: Via Inbox>Compose message in Linkedin, you can send a message to 50 connections at once. All who will appreciate being informed. 

Best regards

Ohne es gross Anzukündigen hat sich LinkedIn also das Recht herausgenommen mit jedem Mitglied des Netzwerks Werbung zu machen, das nicht widersprochen hat. Nach Facebook und Google ist das der nächste “Social” Anbieter, der für mich indiskutabel geworden ist. Schade.

Auch bei Twitter droht Ungemach in Form von Zensur. Jedoch halte ich die geplanten Maßnahmen für durchaus Nachvollziehbar, da Twitter nur Tweets zensieren möchte, die nicht im Einklang mit dem geltenden Recht des jeweiligen Landes stehen.

Es bleibt abzuwarten, wie die Twitter das Thema in der Praxis handhaben wird. Klare Regeln nach denen entschieden wird gibt es wohl derzeit noch nicht. Sollte sich herausstellen, dass hier mutwillig und nach belieben zensiert wird war’s das ebenfalls. Twitter ist auf der Beobachtungsliste. Mal sehen wie sich das Thema noch entwickelt…

Ein Glück nur, dass sämtliche der hier genannten Firmen keine lebenswichtigen Dienste anbieten – im Gegenteil: man kann sehr gut auf sie verzichten. Bestenfalls ein Conveniencefaktor. Wenn überhaupt.

Da stellt sich mir dann natürlich zwangsläufig die Frage: Warum diese Dienste überhaupt noch benutzen, wenn sie einem nichts bringen?

Und noch eine Frage sei erlaubt: Wenn es den Nutzern keinen Vorteil bringt bei Facebook, Google+ & Co ihre Zeit zu verplempern, die Firmen sich aber mit den Daten der User eine goldene Nase (oder zwei) verdienen: Wann beginnt der erste “Social Media” Anbieter seine Nutzer ehrlich dafür zu bezahlen, dass er die Daten für Marktforschungszwecke und Werbung (aus-)nutzen darf?

Update: Google will zum 1.3.2012 seine Datenschutzbestimmungen massiv zu seinen Gunsten verändern. Eine Frechheit sondergleichen, was Google sich da herausnimmt – und ein Schlag mitten ins Gesicht für die deutschen Datenschützer und Nutzer. Stasi reloaded. Noch ein Grund weniger irgendwas von Google zu benutzen!