Frohe Ostern!
Frohe Ostern!

Was Ostern und Weihnachten dieses Jahr gemeinsam haben? Nix. Schliesslich konnte man an Weihnachten wenigstens ohne Schnee im Biergarten sitzen…

Nichts desto trotz soll das Wetter jetzt sukzessive auch in München wieder besser werden. Statt Schnee fällt immerhin schonmal Regen, aber der liebe Herrgott darf ruhig nochmal eine Schippe drauflegen bis Ostern, damit  die Kinder Ihre Hasen und Schokoeier nicht im Schnee suchen müssen…

Genug lamentiert, das Wetter ist nunmal wie es ist und Fotos kann man immer machen.

Seit dem Pentax Q Firmwareupdate 1.11, das gestern erschienen ist, sogar (mit der Q) auch in Innenräumen. Die AF-Performance und das Rauschverhalten wurde merklich verbessert.

Update: Pentax hat das Firmwareupdate v1.11 für die Pentax Q vorerst ohne angabe von Gründen zurückgezogen. Bisher ist nicht bekannt warum das Firmwareupdate nicht mehr zum Download bereit steht. In der Regel geschieht dies jedoch nur, wenn nach der Veröffentlichung noch Fehler bemerkt wurden. Ich konnte bei meiner bisher keine grossen Fehler feststellen, habe seit dem Firmwareupdate die Q jedoch nur selten im Einsatz gehabt.

Von Calumet hört man, dass die Auslieferung der ersten neuen Nikon AF-S 80-400 Objektive begonnen hat – aber für 2699,-?! Nicht mal zu Ostern. Sorry.

Etwas günstiger ist da schon die Einladung zum “NORDIC LIGHT FESTIVAL 2013“, das von 23.-27.04.2013 in Kristiansand stattfinden wird und auf das Leica derzeit seine Kunden per Newsletter aufmerksam macht.

Die Pentax K-3-Vollformat-DSLR-Gerüchte, die Mike Svitek in die Welt gesetzt hatte haben sich wie erwartet als ziemlicher Bullshit herausgestellt, aber der bloggende Reisdichter RiceHigh ist sich bekanntlich für nix zu schade und fällt nicht nur auf die Svitek-Nummer rein sondern verbreitet jetzt noch allen ernstes den Unfug, dass Pentax darüber nachdenkt KEIN P-K Bajonett in die Kleinbild-DSLR (die in der tat demnächst irgendwann kommen soll) einzubauen.

Lagavulin, 16 Jahre alt
Lagavulin, 16 Jahre alt

Nur um das Klarzustellen: letzteres ist ein uraltes Gerücht, dass noch älter als der Unsinn von Mike Svitek ist und daraus resultiert, dass Pentax an einer Mirrorless Kamera arbeitet, die kein PK Bajonett haben wird sondern wenn überhaupt P-K nur mittels Adapter unterstützen wird – ist aber wie gesagt alles nichts Neues und reine Spekulation bisher.

Keine Spekulation sondern süsse Realität sind hingegen die Unmengen von Schokoeiern in den Läden, von denen man einen grossen Teil direkt ab nächster Woche Dienstag zum halben Preis kaufen können wird.

Achja: Für diejenigen unter euch, die seit Aschermittwoch fleissig Fasten noch eine Gute Nachricht: Ab Sonntag ist auch diese Durststrecke vorbei und ihr könnt euch wieder ohne schlechtes Gewissen gepflegt einen hinter die Binde kippen und schlemmen bis der Arzt kommt.

Bei mir wirds zur Feier des Ostersonntags einen guten Schotten im Dekantierglas geben – darauf freue ich mich schon jetzt.

Und natürlich auf die selbstgekauften Schokoeier, die ich bis Sonntag irgendwie vor mir verstecken muss…

FROHE OSTERN!

Cameramator mit iUSBPortCamera Firmware
Cameramator mit iUSBPortCamera Firmware

Heute habe ich mal wieder nachgesehen, ob es etwas neues vom Cameramator Erfinder Usman Rashid und seiner Firma Woodblue Inc. gibt. Enttäuschung. Weiterhin nichts Neues, von dem was versprochen wurde: Kein Firmwareupdate, kein iOS App Update, kein Statement. Nichts zu dem Rechtsstreit zwischen ihm und der Sanho Corporation – gar nichts. Einfach nur ärgerlich.

Aber bei Sanho tut sich was! Sanho ist besser bekannt unter dem Markennamen “Hyper” und ist nicht nur der Hersteller und Distributor des Cameramator gewesen sondern ist auch – wie sich inzwischen herausgestellt hat – der Inhaber der Technologiepatente für den Cameramator. Usman Rashid scheint offenbar nur den Markennamen “Cameramator” zu besitzen und die Cameramator-App gebaut zu haben (und versucht jetzt ein baugleiches Gerät unter dem Namen “CamNexus” unter die Leute zu bringen – wobei unklar ist, wer dieses Gerät bauen soll, wenn Sanho und er sich zerstritten haben…aber das ist eine andere Geschichte)

Sanho hat inzwischen eine eigene iOS App für das iPad in den App Store gestellt, die im Gegensatz zur Cameramator App in der Lage ist Liveview Bilder (flott!!) aufzunehmen und Videoaufnahmen (geht mit der D800 derzeit leider noch nicht) zu Steuern. Darüberhinaus bietet die App einen “Client Mode” bei dem die Bilder, die mit der Kamera geschossen wurden sofort auf dem iPad angezeigt werden. Es lassen sich auch, wie bei der Cameramator-App Zeit, Blende, ISO und Weissabgleich einstellen – und das war es im Wesentlichen auch schon. Funktionen wie ein Intervaltimer und eine Timelapse-Steuerung sollen in der nächsten Version der App hinzukommen, verspricht Sanho.

Auf einer Supportseite von Sanho/Hyper gibt es sogar eine Migrationsanleitung, mit der man per Firmwareupdate aus seinem Cameramator einen originalen Hyper iUSBPortCamera (so heisst der Cameramator jetzt nachdem sich Woodblue und Sanho zerstritten haben) machen kann. Sanho hat ausserdem versichert, dass es alle Cameramator Geräte weiter supporten und mit Firmwareupdates versorgen wird.

Der Support von Sanho antwortet schnell und kompetent auf Fragen zur Migration im Thread. Bugfixes werden zeitnah geliefert – ein sehr vorbildliches Verhalten mit dem ich so nicht gerechnet hatte. Von daher ein Riesenlob an Sanho/Hyper, den ärgerlichen Fall Cameramator so kundenfreundlich zum Guten zu Wenden!

Nachdem Hyper/Sanho der Hersteller der Technik ist traue ich diesem auch zu mittelfristig eine ordentliche Software zu liefern. Jedenfalls eher als der Firma Woodblue, die den Cameramator als Kickstarterprojekt initiert hat. Ausser schlechten Schlagzeilen, leeren Versprechungen und einer fehlerhaften Software kam von Woodblue jedenfall nicht allzuviel.

Das beste an dem Umstieg ist aber, dass ich nach dem Update nicht nur meine Kamera fernsteuern kann sondern auch auf beliebige an den iUSBPortCamera angeschlossene USB-Speichergeräte von mehreren iOS, Android oder Windows Phone, Mac OS, Windows oder Linux Geräten per WebDAV und FTP zugreifen kann. Insofern hat sich der Umstieg jetzt schon – trotz der noch zahlreichen Bugs in der Software doch schon gelohnt.

Ende nächster Woche soll es eine neue Version der iUSBPort App und Firmware geben, die einige Bugs beheben soll und ein paar Features nachliefert.

Da bin ich mal gespannt! Bisher sieht die App von Hyper so aus:

Hyper iUSBPort App Hyper iUSBPort App

TankstelleHier schneit es grade mal wieder. Vermutlich taut es anschliessend bis Mitternacht wieder weg und anschliessend friert’s bis morgens wieder zu einer rutschigen Eisdecke zusammen um dann bis mittags wieder komplett wegzutauen…So war das jedenfalls gestern.

Vorhin auf dem Weg zur Tanke (Schoki war aus…was soll man da machen? :) ) hatte ich trotzdem meine Fuji X-Pro1 mit dem 35/1,4 dabei und hab ein wenig rumgeknipst, so war der Weg nicht gar so langweilig.

Seit die neue Firmware drauf ist kann man den Autofokus sogar nachts eingeschaltet lassen. Richtig flott ist der geworden. Geil. Um nicht zu sagen: Voll Geil!

Trifft alles auf den Punkt und für mich jetzt immer ausreichend schnell. Sieht so aus als wäre per Firmwareupdate doch noch eine AF-fähige Veranstaltungsknipse aus der guten alten X-Pro1 geworden.

Also: Wer das Firmwareupdate noch nicht drauf hat: Jetzt aber flott! Runterladen! Marsch! :)

Und jetzt wünsch ich euch allen eine gute Nacht – morgen ist wieder ein anstrengender Tag. (Hoffentlich auch ein lustiger…)

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InnovationenDer Januar ist fast rum, Zeit sich ein wenig umzusehen was es im Technikkarussel so neues gibt.

Nikon hat gestern zwei neue Objektive angekündigt: Ein AF-S 18-35/3,5-4,5 G Weitwinkel und ein Mega-Tele AF-S 800/5,6 nebst passendem 1,25x Telekonverter TC800-1.25E ED, der aus dem 800er ein 1000mm f/7,1 Objektiv macht. Preislich soll das 18-35 bei 749 USD liegen, das 800/5,6 wird sich mit 17,899.95 USD im Bereich eines Mittelklassewagens bewegen, dafür gibts den Telekonverter gratis dazu.

Ein Firmwareupdate gibt es für die Nikon D4, welches den AF-C noch schneller machen soll.

Für die Fuji X-Pro1 und X-E1 lassen die Firmwareupdates weiter auf sich warten. Dafür wurde die F900EXR Kompaktknipse mit WLAN angekündigt. *gähn*

Sony, last but not least, hat für den 4. Februar 2013 Firmwareupdates für die Alpha 99, Nex 5n/5r/6 und 7 angekündigt, bei denen es hauptsächlich um Objektivkorrekturinformationen und Hybrid AF Unterstützung geht. Ausserdem wurde noch ein m.M.n. völlig überflüssiges, aber bestimmt im echten Leben später sehr beliebtes 20/2,8 Pancake Objektiv für das Nex-System angekündigt.

Bei Pentax ist’s ähnlich langweilig: der bewährte AF360FGZ wird aktualisiert. Der Neue heisst: AF360FGZ II. Wie einfallsreich. Ich wüsste allerdings auch nicht, was man an dem ohnehin schon guten Blitz noch perfektionieren müsste. Wahrscheinlich kostet er einfach nur mehr als sein Vorgänger, ist ansonsten aber gleich gut geblieben. Auch ein Pinholeobjektiv-Gehäusedeckel für die Q wurde erwähnt. Weiterhin keine Spur von Kleinbild bei Pentax.

Olympus aktualisiert sein m.Zuiko 75-300/4,8-6,7 Objektiv für Micro FourThirds.

Und auch Sigma hat Neuigkeiten für den Mirrorlessbereich: Das 19/2,8 und 30/2,8 bekommt ein neues Metallgehäuse und ein neues 60/2,8 wurde angekündigt. Leider wieder nur für Micro FourThirds und Sony Nex. Naja – das einzig spannende von den dreien für Fuji wäre ohnehin nur das 19/2,8. Alles andere gibts für Fuji X schon in lichtstärker und besser.

Tokina kündigt ein neues 70-200/4 Objektiv für Canon und Nikon APS-C und Kleinbild DSLRs an und aktualisiert das betagte 12-24/4 mit dem neuen 12-28/4 für APS-C.

Aus der Reihe: “Objektive, die die Welt nicht braucht” kommt eine Meldung von Tamron: Die Erfolgslinse vom Nex-System (das 18-270) portiert Tamron mit dem 14-150/3,5-5,8 VC auf Micro FourThirds. Damit gibt es dann drei Superzooms für mFT. Und ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass das Tamron damit besser sein wird als das 14-140er Panasonic mFT-Zoom…

Tja – und das wars im Grossen und Ganzen auch schon wieder für diesen Monat. Aber das Jahr ist ja noch jung…

Was witziges zum Schluss: Nach eyeFi und Toshiba (“FlashAir”) kommt jetzt ein neuer Anbieter für WLAN-SD-Cards auf den Markt: ezShare von LZeal. Die erste SD-Card mit Ein/Aus-Schalter für WLAN. Toll.

Rückseite der Fuji X-E1 auffällig: Dioptrienkorrektur am EVFBei den Kunden von Fujifilm herrscht im Moment Verwirrung um verschiedene Firmwareversionen für die X-Kameras. Die aktuellste, downloadbare Firmware auf der Fujifilm-Seite ist für die X-Pro1 derzeit die Version 2.01 und für die X-E1 die Version 1.01. Soweit ist noch alles klar.

Allerdings liest man nun, dass den ersten ausgelieferten Fuji XF14/2,8 Objektiven eine SD-Karte mit einer Firmware Version 1.03 (für die X-E1) und 2.02 (für die X-Pro1) beiliegt.

Um die Verwirrung komplett zu machen haben einige Kunden X-E1 Kameras mit Firmware Version 1.02 ab Auslieferung erhalten.

Bei Fujirumors wurde ein Link entdeckt, der zeigt, dass eine Version 1.04 für die X-E1 und eine Version 2.03 für die X-Pro1 existieren, allerdings wurden beide Versionen wieder zurückgezogen, angeblich wegen Bugs in der Firmware.

Die 2.03/1.04 hätte ich mir gerne mal angesehen und es wäre auch ziemlich praktisch, wenn Fuji schon neue Objektive erst nach einem Firmwareupdate unterstützt, dass man sie dann wenigstens frei herunterladen kann wenn das Objektiv erscheint und diese nicht nur auf einer SD-Karte mitgeliefert bekommt. Was wenn ich mein 14er mal an jemand verleihen will, der noch eine alte Firmwareversion auf seiner Kamera hat und das Objektiv dennoch ausprobieren will?

Im Fuji-Forum gibt es Userberichte, dass Fuji an der Behebung der Bugs arbeitet und in Kürze dann die neue Firmware (1.04? 1.05? 2.04?) öffentlich zum Download bereitgestellt wird.

Aber es ist ja nicht so, als wäre das 14er pünktlich in den Handel gekommen – im Gegenteil: das 14er war für Ende 2012 angekündigt, nicht für Anfang 2013. Und es ist bis Heute nur schwer zu bekommen in Deutschland. Zeit genug die Firmware zu finalisieren hätte da also schon sein müssen…Oder lag die ganze Verspätung am Ende an der Firmwareabteilung, die nicht rechtzeitig liefern konnte? Einiges spricht dafür, denn warum sonst sollte man dem Objektiv eine SD-Karte mit neuer Firmware beilegen um den Kundenkreis, der möglicherweise Probleme mit der neueren Firmware haben könnte, klein zu halten?

Ich wünsche mir von Fuji hier künftig klarere Kommunikation der Firmwareupdates über einen Kanal (online) und nicht diese Geheimfirmwareversionen die über Internet, beiliegende SD-Karten und im Auslieferungszustand auftauchen. Das Vorgehen erinnert stark an Billig-China-Importwaren und ist einer Firma wie Fuji m.M.n. nicht würdig. Hoffentlich bekommt Fuji das Problem bald in den Griff.