Ein superschönes, langes Wanderwochenende war das! Das Karwendelgebirge sah vom Rißtal mal wieder ein bisschen aus wie Bayrisch Kanada (bzw. Österreichisch Kanada) und das Wetter hat ebenfalls alle vier Tage lang mitgespielt.
Hier noch eine andere Perspektive an dem kleinen, reißend bis plätschernd dahinfliessenden Gebirgsbach namens „Riss„, etwa auf Höhe der alten Grenzstation in Vorderriß.
Auch der Sternenhimmel war wunderbar klar, leider hatte ich jedoch mein Tele mitsamt der Pentax Q daheim gelassen, so wurde dann einfach nur eine Momentaufnahme des Sternenhimels daraus. Da muß ich unbedingt nächstes Mal dran denken, dass ich den Astrofotokram einpacke…
Jetzt geht das Wochenende langsam zuende, Hoeneß hat gegen Abramovitsch im Elfmeterschiessen verloren und draußen scheint trotzdem die Sonne. Höchste Zeit für den Biergarten!
Heute nach dem Aufstehen, hab ich auf dem Balkon die erste blühende Rose in diesem Jahr entdeckt. Das wird ein Superwochenende! Ich wünsch euch allen viel Spaß und ne schöne Zeit!
Lasst es euch gut gehen – das Wetter scheint Top zu werden, wenn man der Wettervorhersage glauben schenken kann. 🙂
„Samstag ist Weltfischbrötchentag“ las ich gestern in einem Spiegelartikel, auf den mich ein Freund aufmerksam gemacht hatte.
WELTFISCHBRÖTCHENTAG?! Was soll denn das nu wieder? Aber irgendwie fand ich die Idee lustig und dachte mir „oh – Fischbrötchen! Hatte ich lange nicht mehr…“ und so gabs dann Heute zum Spätstück am Viktualienmarkt ein Fischbrötchen bei Witte.
Ein frisches Fischbrötchen. Lecker. Sollte man öfter mal machen. Nicht nur am Weltfischbrötchentag, der passenderweise eingerahmt wird vom Darmtag (7.11.), dem Deutschen Magentag (15.11.), dem Welttoilettentag (19.11.) und dem Weltknuddeltag (21.1.)…Nur mal so, wo wir grade bei irgendwelchen fast irrelevanten Welttagen sind. 🙂
Die Pentax Q hab ich ja damals ziemlich belächelt, als sie für roundabout 750 EUR rauskam. Ach was – heimlich ausgelacht hab ich Pentax, dass sie das Mirrorless-Konzept für den Alltag vergeigt hatten (Zu der Zeit wusste ich noch nicht, dass Pentax das mit der K-01 nochmal wiederholen würde).
Was ich damals nicht bedacht hatte: der erstaunlich gute Minisensor birgt ein paar handfeste, rattenscharfe Vorteile für bestimmte fotografische Nischen. Für Makro oder Astrofotografie zum Beispiel.
Ich hab ja wirklich lange gerätselt, warum Pentax eigentlich diese viel zu kleine Miniknipse namens Pentax Q, quasi den digitalen Nachfahren der Pentax Auto 110, in die Welt gesetzt hat, bis ich neulich mit ein paar Freunden zu fortgeschrittener Stunde auf dem Balkon stand um Sterne zu gucken.
Ein 7×50 Fernglas war definitiv nicht genug um irgendwas zu sehen und auch meine schnell herbeigeholte Nex-7 mit 1,7x Telekonverter und 300/2,8 Tele waren nicht genug um die Ringe vom Saturn auch nur ansatzweise im 100%-Crop erahnen zu können.
Saturn mit der Pentax Q fotografiert
Also hab ich ein bisschen nachgedacht: „Wat machste?“ Nikon J1? Neee – viel zu teuer und der Sensor auch nicht wirklich klein genug. Für weniger Geld bekommt man auch ne Olympus mit ähnlichem Crop-Faktor (2 statt 2,7x). Aber 2x crop + 1,7x TC + 300mm sind nur 1020mm. Fast ein bisschen wenig für die ganz weit entfernten Sachen.
Geht noch mehr? Jup! Die Pentax Q ist zur Zeit die einzige Systemkamera mit 5,5x Cropsensor UND Wechselbajonett UND extrem kleinem Auflagemaß sodaß ich mein Nikon-Tele daran verwenden kann. Aus der Q + TC17eII + AF-I 300/2,8 wird so ein hübsches 2805mm Fernrohr.
Pentax war auch noch so nett, den Preis einen Tag vor meiner Kaufentscheidung um ~43% zu senken. Also nicht nur perfekt geeignet für den Zweck sondern jetzt auch noch bezahlbar. *jippie*
Das schlimmste war wie immer: Das Warten. Als ich las, dass Amazon mit Hermes verschickt hatte, mit denen ich bis dahin ausnahmslos schlechte Erfahrungen gemacht hatte, befürchtete ich schon das Allerschlimmste. Unvorsichtigerweise schrieb ich auch noch irgendwas in der Richtung auf Twitter – woraufhin sich zu meinem großen Erstaunen innerhalb von wenigen Minuten der Hermes-Support meldete und mir versicherte, dass das Paket pünktlich ankommen werde. Tat es dann zwar doch nicht, sondern mit 1 Tag verspätung, aber Jan vom Hermes-Support war dermassen freundlich und flott, dass ich mich darüber sogar gefreut habe. Supporttechnisch und auch Qualitativ scheint sich bei Hermes wohl etwas zum positiven zu wenden. Top!
Heute war der Nikon-Pentax-Q-Adapter und die Q dann da – und ich musste natürlich gleich ein wenig rumprobieren, was man so mit umgerechnet 2805mm Brennweite alles anstellen kann.
Fazit: Eigentlich Immer noch nicht genug Brennweite für Astrofotos, aber immerhin kann man im 100%-crop die Saturnringe sehen! Wenn jetzt auch noch besseres (=weniger diesiges und weniger Großstadtbeleuchtetes) Wetter gewesen wäre, dann wäre das Bild vielleicht auch noch ’nen Tacken schärfer geworden. So bin ich aber auch schon extrem zufrieden mit dem Ergebnis. 🙂
Auch der Mars war zu sehen:
Ich habe übrigens noch NIE eine so hochintegriert verarbeitete Digitalkamera gesehen – da kann im Gehäuse eigentlich kein einziger Millmeter mehr ungenutzt sein. Und RAW kann sie auch. Damit muss ich meine Meinung zur Pentax Q wohl etwas revidieren. Das wird mir beim K-01 Türstopper hoffentlich nicht passieren. 🙂