Stepflash live im Bayrischen Hof Nightclub

Gestern spielte Stepflash, die neue Band von Drummer Markus Thiel, im Bayrischen Hof Nightclub.

Bei Caipi und gediegener Clubatmosphäre gab es jazzige Funkrhytmen und jede Menge gute Laune. Die sechsköpfige Band war gut drauf und hatte selbst mindestens genauso viel Spass an der Musik wie die Zuhörer.

Die Location gehört zwar zu den dunkelsten Veranstaltungsorten und die Akustik dort ist nicht 100% optimal, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Ein echt gemütlicher Jazzfunkabend war das!

Thanks for coming! Schaut mal wieder vorbei! 🙂

Stepflash, das sind: Konrad Bärfuß (Trompete), Fabian Claußen (Bass), Marcelo Gehara (Gitarre), Philipp Preuss (Keys), Markus Thiel (Drums) und Klaas Ullmann (Gitarre).

Update: Namen der Bandmitglieder berichtigt.

90 Sekunden – 3 Panoramen

Blick vom Pfänder richtung Alpen

Die folgenden 3 Panoramen sind während eines gemütlichen Ausflugs zum Pfänder oberhalb Bregenz entstanden.

Arbeitszeit für die Erstellung? 90 Sekunden. Fast. Aufwand? Null. Freihand, Kamera in Panoramamodus, Auslöser drücken, einmal schwenken. Fertig. Soetwas macht meine Lieblingswander-Nex einfach in der Kamera. Eins der richtig coolen Features dieser Knipse. Und die Qualität die am Ende dabei herauskommt kann sich wirklich sehen lassen.

Freilich – das sind keine Gigapixelpanoramen, man muss sich mit „nur“ 23 Megapixeln begnügen. aber für nen 2m Print reicht das schon. Zur Not. 😉

Blick vom Pfänder richtung AlpenBlick vom Pfänder auf den Bodensee, quer aufgenommenWenn man in der Höhe etwas mehr (und dafür in der Breite nicht ganz so viel) draufbekommen will kann man das Panorama auch einfach hochkant aufnehmen.

Blick vom Pfänder auf den Bodensee, hochkantGeniesst das schöne Wetter!

Frühling in München und ein Tag frei

Yeah – die ersten Blumen blühen wieder in München, der Freitag war supersonnig und ich hatte einen Tag frei. Was also tun, so kurzfristig mit der gewonnenen Freizeit?

Etwas wandern? Ein bisschen knipsen gehen? Einkaufen? Biergarten? Freibad? Isar? Ins Cafe setzen mit einem guten Buch und faulenzen? So ungefähr sahen die Ideen dazu aus.

Gemacht hab ich letzendlich…alles, nur fürs Freibad war’s ein wenig zu kühl. Von Zuhause in die Stadt gelaufen, leckeren Schweinebraten im Biergarten auf dem Viktualienmarkt gefuttert, die Sonne auf den Bauch scheinen lassen bei einer Tasse gutem Capuccino im Vits, an der Isar die glitzernde Sonne auf der Wasseroberfläche sehen und einen Diaprojektor aus der Ramschecke beim Lieblingsfotoladen einkaufen. Und anschliessend den restlichen Tag Zuhause faulenzen. Ein herrlicher Tag!

So etwas sollten wir alle viel öfter machen!

Blaues Zitat von Kurt Eisner – Stadt der Gegensätze

Vorhin auf dem Nachhauseweg bin ich an einem blau-transparenten, hausartigen Gebilde vorbeigekommen. In illuminierten Buchstaben war ein Zitat von Kurt Eisner im Glas zu lesen.

Dieses Häuschen steht genau Gegenüber der neuen Konzernzentrale von Linde in München zwischen Sendlinger Tor und Rindermarkt. „Nanu“ dachte ich, „der Sozialistenonkel und der Kapitalismus?“ und das in meinem lieblings-Schwarz-Weiss-Blau-Land Bayern? Das ist wohl das, was die vielgerühmte bayrische Gemütlichkeit ausmacht: toleranz. Zumindest solange alles katholisch bleibt. 🙂

Der Satz, der in das Denkmal eingraviert war lautete:

„Jedes Menschenleben soll heilig sein“.

Über was man doch alles nachdenken kann, wenn man nicht mehr ganz Fit auf dem Nachhauseweg ist…Na denn: Gute Nacht! 🙂

Bilder vom Münchner St. Patricks Day 2012

Trotz Mistwetter hab ich mir Heute Grisu geschnappt und bin zum Münchener Odeonsplatz gefahren um ein paar Fotos von der St. Patricks Day Parade zu machen. Ein bisschen war’s wie Karneval…D’r Zoch kütt!

Hier nun also einige Bilder vom St. Patricks Day in München am 11.03.2012:

Mit dabei: Flötenspielerinnen…

…vom ur-irischen Spielmannszug…

Tanzende Kinder von der irischen Tanzschule „Tir nan Og“

Und sogar St. Patrick himself kam vorbei und grüsste freundlich.…ich hab auch versucht den Dudelsackspielern untern Rock zu knipsen…aber mit nem 135er tele war da nix zu machen. Nächstes mal kaufe ich mir ein Weitwinkel. 🙂Das war echt mal wieder wie Karneval! Menschen mit bunten Kleidern und lustigen Hüten. Quietschbunte Schals, Luftballons, Funkenmarichen etc. Klar, dass auch Schafe dabei sein mussten…geht ja schliesslich um Irland.Oder doch um die Neandertaler?
Zum Teil hatten sich manche Jecken vierblättrige Kleeblätter auf die Wangen gemalt.Sogar einen als irischer Hooligan verkleideten Hund hab ich irgendwo in der Parade entdeckt…Guinness und Bratwurst gabs natürlich auch…Und als dann der Karnevalsprinz (äh: oder wie heisst das bei den Iren?) anfing seine Büttenreden zu halten…Simmer widder jefahren. Schön wars!

Tschööö! & bis zum nächsten Mal!

Spargel schälen…

Das Boot in ein paar Wochen...

PlanschleifenAm Wochenende hab ich mein Blog mal etwas vernachlässigt, weil ich einem Freund beim „Spargelschälen“ oder besser: beim Ausbessern des Holzmastes seines Segelbootes geholfen habe. Jetzt wird das gute Stück wieder eine Saison oder zwei ohne Wartung überstehen. Jedenfalls bald. Wenn der Rumpf und der Mast wieder frisch geschliffen und lackiert sind.

Eine sehr schöne und kurzweilige Beschäftigung war das. Mit Holz hab ich zwar ewig nichts mehr gemacht, aber den Umgang mit Stemmeisen, Klüpfel, Hobel und Schleifmaschine verlernt man nicht mehr. Ein bischen ist das wie beim Fahrradfahren. Beruhigend. Irgendwie. 🙂

Hier sieht man wie ich mit sehr einfachen Mitteln professionell gepfuscht habe – aber es wird in diesem Fall schon halten. Hopefully. An der ausgebesserten Stelle war (und wird später wieder) das Vorstag angebracht, Wasser drang ein und hatte grosse Teile des Mastes morsch werden lassen. Zeit also das „Geschwür“ herauszuschneiden und durch frisches Holz zu ersetzen. Der schwalbenschwanzförmige Einsatz sorgt für einen Kraftschluss, sodass die Zugkräfte, die später auf diese Stelle des Mastes einwirken ausreichend gut aufgefangen werden sollten. Besser wäre es natürlich gewesen das schlechte Holzstück komplett aus dem Mast heraus zu Sägen, aber dafür fehlte es an Werkzeug und Material. Sollte sich diese Konstruktion als mangelhaft erweisen mach ich mich halt im nächsten Winter nochmal an die Arbeit.