Instagram
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Wie das Hochzeitsfotografenduo Carmen and Ingo über Instagram vor ein paar Tagen mitgeteilt hat wiederholen die Beiden Anfang 2012 ihre Multimediashow zu ihrer Weltreise 2010, die sie im Oktober bereits in Villach gezeigt haben.

Bis jetzt in Planung sind Veranstaltungen im Gasteig in München (11.2.2012) und in Virgen/AT (7.1.2012).

Wer Lust hat – einfach mal auf der Webseite der Beiden vorbeischauen.

Wie ich grade sehe sind die zwei jetzt auch noch auf den Lightroom-Preset-Zug aufgesprungen und verkaufen ihre Presets für 69 EUR.

Als angehender Profifotograf muss man offensichtlich jede Gelegenheit nutzen um seine Miete bezahlt zu bekommen. Na denn: viel Erfolg! :)

Nikonrumors Website
Nikonrumors Website

Nikonrumors ist der Meinung, daß nächstes Wochenende (3./4.12.) womöglich doch noch ein Announcement von Nikon kommen wird.

Ausserdem schreiten die Aufräumarbeiten im thailändischen Nikon-Werk wohl gut voran und die alternative Fertigungsstätte soll deutlich schneller hochgezogen worden sein als ursprünglich geplant, sodass man fast einen Monat früher als geplant Anfangen kann mit der Fertigung.

Da kommt evtl. nicht nur das Announcement der D800 sondern vielleicht auch noch vereinzelt ein paar D800 Kameras in die Shops in diesem Jahr? Den SB-910 Blitz sowie ein 16-85 für DX halte ich allerdings für unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher klingt da schon das AF-S 85/1,8. Lassen wir uns überraschen.

Fuji X10
Fuji X10

In den letzten Tagen hatte ich Gelegenheit ein wenig mit der Fuji X10 eines Freundes herumzuspielen. Es wird also eine Art Kurztest, oder Erfahrungsbericht.

Nach meinen Erfahrungen ist die X10 die erste vollanaloge digitale Kompaktkamera.

Manch einer würde wahrscheinlich sagen “So eine hatte mein Opa damals auch” – zumindest bis er die Rückseite der Kamera zu Gesicht bekommt.

Was unterscheidet die X10 denn nun so grossartig von ihren Konkurrenten (wenn man sie denn so nennen kann) Olympus XZ-1 und Nikon J1/V1?

Nun – sie hat einige Knöpfe und Rädchen, unter der Haube jede Menge Softwarefeatures, die man nutzen kann aber nicht muss und ist sowohl für einen normalen Fotografen als auch für einen Foto-Laien ohne Lernkurve sofort und einfach zu Bedienen. Soweit nichts Neues.

ABER: Die Useability dieser Kamera ist so wie früher: einfach, zweckmässig und sehr analog. Kein Menü, keine Softkeys die einem im Weg sind beim Fotografieren (wenn man nicht will), keine gut versteckten Features, die man umständlich einstellen muss. Einfach nur eine Kamera mit ein paar Rädern für Belichtungsprogramm, Belichtungskorrektur und Zeit/Blendeneinstellung und einem Zoomring am Objektiv.

Und – noch so ein Hammer: Endlich wieder ein Auslöser, den man auch mit dem guten alten Drahtauslöser auslösen kann!

Das Gehäuse ist top verarbeitet, es fühlt sich sehr leicht und dennoch hervorragend präzise gefertigt an. Das Styling erinnert an die alten Fuji-Kameras.

Endlich hat ein Kamerahersteller auch mal auf den nervigen Motorzoom verzichtet, der die meisten Kompakten auszeichnet, und ihn durch einen handbetriebenen Zoom am Objektiv ersetzt – und praktischerweise gleich noch den Ein/Ausschalter damit verbunden. Einfach das Objektiv am Zoomring komplett einfahren und die Kamera ist ausgeschaltet.

Einen optischen Sucher der mitzoomt hat die Kamera ebenso wie eine sehr gute High-ISO-Performance für einen 2/3″ Sensor. ISO 3200 ist ohne weiteres zu gebrauchen und schlägt sogar die MicroFourThirds-Kameras um etwa 1-2 Blenden. Hier kommt Fujis Erfahrung im Sensor- und Softwarebereich ganz klar zum Tragen.

Das Objektiv ist ein 28-112/2-2,8 und trotz seiner sehr guten Lichtstärke und dem doch recht grossen Zoombereich absolut offenblendtauglich. Die JPEG Engine hat mich ebenfalls schwer beeindruckt – man kann die Bilder direkt aus der Kamera nehmen und sie ohne weitere Bearbeitung drucken. Besser bekommt man die Files selbst kaum hin.

RAWs kann die Fuji auch speichern und bei Bedarf direkt in der Kamera verarbeiten. Video ist ja mittlerweile überall Standard und obwohl die X10 kein Klappdisplay besitzt kann sie Videos in Full-HD 1080p aufzeichnen.

Die Auslöseverzögerung ist kaum spürbar und längst nicht so schlecht wie sie in manchen Foren geredet wird, der Autofokus flott genug für alles und der Sensor en par mit den besten Micro-FT-Sensoren. Eher noch nen Tick besser. Vor allem auch im High-ISO-Bereich.

Kritikpunkte von meiner Seite sind lediglich die etwas zu geringe Akkulaufzeit und der (immerhin sehr helle) Tunnelsucher, der mir für ständige Benutzung etwas zu klein ist. Für den Notfall ist er allerdings gut geeignet. Also nichts ernstes.

Das Tüpfelchen auf dem i wäre gewesen, wenn die X10 den Hybridsucher der X100 bekommen und ein Fokusring am Objektiv eingebaut hätte. Hierfür hätte ich gerne einen Hunni draufgelegt.

Alles in allem ist die Kamera aber von vorne bis hinten gut Durchdacht, zumindest soweit ich das bis jetzt sehen konnte. Ich mag gut durchdachte Kameras…und grade deswegen muss ich wirklich aufpassen, dass ich mir diese kleine Wundermaschine nicht doch noch unter den Tannenbaum lege…

Nichts desto trotz hat die X10 einfach diesen Haben-Will-Faktor, der vielen Kameras, vor allen den kleinen, heutzutage leider abgeht.

Lagavulin, 16 Jahre alt
Lagavulin, 16 Jahre alt

Winter ist die Zeit in der man sich als Hobbyfotograf klassischerweise mit Tabletopfotografie oder Outdoorshootings für Skianzüge vergnügt. Oder sich gemütliche Abende im Jazzkeller macht. High-ISO Spielereien und AF-Tests inklusive.

Je düsterer und trüber das Wetter, um so bunter die Ideen. NoVember – No Cry, wie eine Österreichische Werbeagentur kürzlich Bob Marley’s Lied für eine Plakataktion korrekterweise umdichtete. Ich ertappe mich daher in den Wintermonaten oft dabei, dass ich den Sättigungsregler besonders weit ins Plus ziehen will.

Heute habe ich mich für Tabletopfotografie entschieden: Eine Flasche torfigen, 16 Jahre alten Lagavulin Islay Single Malt.

Aus der Reihe “hochprozentiger Herbst”.

Lagavulin, 16 year old + Verpackung
Lagavulin, 16 year old + Verpackung

Wohlsein & ein schönes Wochenende!

P.s.: Wer sich für das Making-of interessiert: Lichtzelt, weiße Plexiglasplatte und Papphohlkehle innen. Ausserhalb des Zeltes je ein Blitz von mittig oben, mittig rechts und hinten schräg von unten (wenn man von vorn aufs Lichtzelt schaut). Objektiv: 50mm bei Blende 8.

Mini-Kino - Kleiner gehts fast nicht.
Mini-Kino - Kleiner gehts fast nicht.

Seit einigen Monaten, genauer: Seit diesem einem Videoabend, an dem eine Freundin ihren nicht ganz leisen, aber kleinen Office-Beamer für echtes Kinofeeling mitgebracht hatte sehe ich mich nach einem Heimkinoprojektor um.

Erst waren sie mir zu gross. Dann zu laut. Dann zu teuer. Manchmal alles zusammen. Ich hatte die Idee schon fast aufgegeben.

Und dann das: Gestern komme ich mal wieder bei Conrad an den Beamern vorbei. Eigentlich wollte ich nur ein HDMI-Kabel Kaufen. Und dann sehe ich da dieses schnuckelige, kleine, leise und auch noch günstige, schwarze, zigarettenschachtelgrosse Kästchen stehen, dass so hübsche Farben malt.

Samsung SP-H03 heisst es. Die Tasten auf der Oberseite tauchen wie aus dem nichts auf, sobald man eine von ihnen berührt. Magic! :) Ich will es am liebsten gleich mitnehmen.

Ich traue mich aber nicht. Und nachdem auch kein Verkäufer in Sichtweite ist gehe ich erstmal wieder nach Hause. Dann lese ich ein bischen über dieses Gerät und andere Geräte – und stehe Heute direkt nach Feierabend wieder bei Conrad. Endlich findet sich auch ein Verkäufer, der erfrischend wenig Ahnung hat, mich aber mit dem Gerät spielen lässt und – das ist das allerbeste – einen Schlüssel für den Schrank hat in dem die Neugeräte aufbewahrt werden. Er gibt mir also ein originalverpacktes Exemplar des Beamers und ich kann es kaum aushalten nach Hause zu kommen um es auszuprobieren.

Unterwegs zur Kasse nehme ich noch einen Satz Composite-AV Kabel fürs iPhone mit, weil die iPhone-3,5mm AV-Klinke-Adapter beim Vorführgerät nicht funktioniert haben und schaue dass ich mein Wohnzimmer erreiche. Dort angekommen hole ich mir ein Lampenstativ aus dem Regal, schraube den Beamer drauf. Anschliessend stecke ich meinen mobilen Lautsprecher und das iPhone an und ab geht die Lucie.

Nachdem ich die EyeTV App auf dem iPhone gestartet habe wird erstmal spasseshalber ein Spielfilm geschaut. Der SP-H03 ist so leise, dass ich Ihn während des gesamten Films überhaupt nicht gehört habe.

Wenn man das Ohr an den Beamer hält stellt man zwar fest: Da ist ein Lüfter. Aber man hört ihn halt aus ca 1m Entfernung einfach nicht mehr!

Die Fähigkeiten sind ansonsten ziemlich genau wie in den Amazon Rezensionen beschrieben: Die Optik ist nicht 100% Top, was sich in leicht unscharfen Ecken äussert, die mich aber nicht weiter stören. Die Leuchtkraft reicht bei abgedunkeltem Wohnzimmer mehr als aus um ein Bild mit ungefähr 2m Breite sauber anzuzeigen. Die Farben sind gut, Kontraste, Schärfe, Farbton und Helligkeit sind einstellbar.

Sicherlich: Für Full-HD-Fans ist die native 480p (WVGA854) Auflösung etwas zu wenig, auch mit einem 55″ LED Fernseher der neuesten Generation kann das Ding natürlich nicht mithalten. Dafür kostet es “nur” 199 EUR, hat 1GB internen Speicher und einen Micro-SD-Kartenleser sowie 3,5mm Klinke-AV, Composite-AV, VGA und USB-Anschlüsse. Und es benutzt LED/DLP Technik, was bedeutet, dass man die sauteuren Leuchtmittel nach 2000-6000 Stunden NICHT austauschen muss sondern dass das Gerät gemütlich 10000 Stunden mit einer LED hält. 3 Jahre Herstellergarantie gibt Samsung und bis dahin sollte dann schon der Nachfolger dieser “Kino to go”-Zigarettenschachtel draussen sein – dann hoffentlich auch mit etwas mehr Leuchtkraft.

Die 30 Lumen sind für abgedunkelte Zimmer schon ok, aber sobald etwas Tageslicht ins Zimmer fällt muss man entweder die Bildschirmdiagonale drastisch reduzieren, abdunkeln oder einen anderen Beamer benutzen.

Kabel sind im Lieferumfang mit dabei, Netzteil und Tasche ebenfalls. Und das beste: ich kann das Ding auch mit dem mitgelieferten Akku ca 1,5h betreiben und dank des Gewichts und der Grösse passt es in jede Westentasche. Da wird mein iPhone plötzlich zur Präsentationsmaschine für Fotos, Powerpoints und Filme. Wer hätte das gedacht: Ein Beamer im iPhone-Format. :)

Samsung SP-H03, iPhone, Speaker
Samsung SP-H03, iPhone, Speaker

Toll! Genau so etwas wollte ich schon immer haben! Jippie! Freu mich schon auf den nächsten Kinoabend zu Hause – oder Unterwegs.

Ciao & Bis bald!